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Meßstetten In 25 Jahren ist der Betrieb stetig gewachsen

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Firmengründer Frank Haigis setzt auf Qualität und will mit seinem Betrieb vorerst nicht weiter wachsen. Foto: Holbein Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstetten-Heinstetten. "Ich bin sehr, sehr zufrieden, so wie es ist", sagt Frank Haigis und blickt "stolz" auf die vergangenen 25 Jahre. Am 7. August 1995 hatte seine Firma Fenster- und Metallbau Haigis in Heinstetten eröffnet und ist seither stetig gewachsen.

"Wir sind spezialisiert auf leichten Metallbau, produzieren und installieren Fenster, Haustüren, Wintergärten, Sommergärten und Terrassenüberdachungen", erläutert der Metallbaumeister mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik, der den Betrieb mit inzwischen acht Beschäftigten zusammen mit seinem Vater gegründet hatte.

Das Unternehmen ist Heinstetten immer treu geblieben: von den Anfängen in einer kleinen Werkstatt im Wohnhaus der Familie, bis heute – sei 1998 im jetzigen Fabrikgebäude. "Wir haben uns stets vergrößert", bilanziert Haigis. "Im Leistungsspektrum und von der Fläche und der Mitarbeiterzahl her sind wir kontinuierlich gewachsen." Und das "grundsolide": "Wir könnten viel, viel mehr machen, wenn wir wollten, aber wir sind sehr zufrieden mit dem jetzigen Stand und der Gesamtsituation, mit den Mitarbeitern und der Auftragslage." Vor drei Jahren hat die Firma ein Gebäude angebaut, im vergangenen Jahr in­stallierte Haigis eine Stellfläche: "Momentan wollen wir nicht weiter wachsen."

Die Nachfrage ist auch in der Zeit der Pandemie gestiegen

Die Corona-Krise hat den Betrieb nicht getroffen – im Gegenteil: "Die Leute wollen Winter- und Sommergärten." Allerdings waren die Messeauftritte der Firma, etwa in Tübingen, aufgrund der Pandemie wesentlich weniger besucht. Und dennoch erreichte das Unternehmen hohe Umsatzzahlen: "Die Leute sind gezielt gekommen, hatten Bedarf, wollten was, und innerhalb von vier Wochen sind die Aufträge reingekommen." Ohnehin steht das Telefon bei der Firma Haigis nicht mehr still: "Wir können die Flut gar nicht bearbeiten, dieses Jahr sind wir mehr als ausgelastet."

Zum 25-jährigen Bestehen hatte Frank Haigis eigentlich ein großes Fest geplant. "Jetzt werden wir im Herbst etwas veranstalten, wenn Corona das zulässt": einen Schausonntag mit Tag der offenen Tür, Streichelzoo und Bewirtung. Wenn die große Baustelle in Balingen abgeschlossen ist, geht die Firma für drei Wochen in die Handwerkerferien. Dann hat Frank Haigis etwas Muße, die "Erfolgsgeschichte" seines Unternehmens Revue passieren zu lassen. "Es gab zwischendurch auch Niederlagen, aber daraus geht man gestärkt hervor", sagt der 50-Jährige.

In den 25 Jahren produzierte der Betrieb auch manche "Sahnestücke", etwa für eine exklusive Villa in Marokko, für die Haigis seinen kompletten Sommerurlaub opferte, um mit drei Sattelzügen Material ins heiße Afrika zu transportieren: spezielle Sonnenschutzgläser, Rollläden und Insektenschutzvorrichtungen. Oder das Projekt auf den Kanaren: ein Vollglasgeländer mit speziellem Verbundsicherheitsglas.

In den nächsten Jahren will Haigis die nächste Generation ans Steuer lassen: seine drei Kinder im Alter von 20 bis 30 Jahren. "Die sollen das übernehmen", um dann eventuell auch solche besonderen Aufträge an Land zu ziehen, wie das Gewerk für ein exklusives Wohnhaus mit einem Auftragswert von einer Viertel Million Euro oder einen Verkaufs-/Showroom für einen Luxusautohändler. Haigis hat auch schon in den USA montiert, kreiert unter anderem Haustüren. Was aus Alu, Stahl und Edelstahl ist, produziert die Firma selbst, bei Kunststoff kauft sie zu.

Der gute Ruf eilt dem Betrieb voraus. So sind schon renommierte Firmen auf Haigis zugekommen, um mit einem "guten Metallbauer ihres Vertrauens" zusammenzuarbeiten, was zu Berichten in verschiedenen Fachzeitschriften geführt hat. Frank Haigis ist "stolz darauf".

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