Auch künftig wird es kostenlos Obst für Schüler geben im Gymnasium Meßstetten. Foto: Breoler Foto: Schwarzwälder-Bote

Gemeinderat unterstützt Förderung des Schulfruchtprogramms

Von Karina Eyrich

Meßstetten. "Gute Sache", meinten die Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung und gaben einem Antrag des Fördervereins des Gymnasiums Meßstetten auf Unterstützung des Schulfruchtprogramms statt. Von 2012 bis 2014 hatte die Schule über das Schulfruchtprogramm des Landes unentgeltlich Obst und Gemüse für die Schüler erhalten. Doch damit ist es vorbei – die Richtlinien gelten nicht mehr. Seit April dürfen nur noch Kindergärten und Grundschulen am Programm teilnehmen – weiterführende Schulen nicht mehr. Das Gymnasium will jedoch weitermachen, und der Förderverein will ihm dabei helfen, weil ihm "die Ausgabe von Obst als Bestandteil der Säule ›Gesundheitserziehung‹ sehr am Herzen liegt", wie es im Antrag heißt. Auch Firmen und der Handels- und Gewerbeverein Meßstetten unterstützen das Programm, dessen Umsetzung pro Woche 75 Euro kostet – bei 38 Schulwochen macht das 2850 Euro im Jahr. 1200 Euro hat der Verein schon zusammen und weitere 1200 Euro steuert nun die Stadt bei. Tarzisius Eichenlaub (Freie Wähler) wollte wissen, wie viele der rund 370 Schüler sich denn ihr Obst abholten und ob es auch weche gebe, die damit lieber Fußball spielten.

Diese Antwort konnte ihm Ratskollege Oliver Rentschler geben, der dem Elternbeirat des Gymnasiums vorsitzt: Ältere Schüler gäben das Obst an die jüngeren aus, und diese nähmen das gerne an: "Am Ende der Woche ist der Korb immer leer."