Den Meßstetter Kindern gefällt es im Wald.Foto: Eichenauer Foto: Schwarzwälder Bote

Burgschule Meßstetten: Erlebnispädagogischer Waldtag mit Revierförster Holl / Überleben nach dem Eichhörnchenprinzip

Meßstetten. Die Klasse 6 a der Burgschule Meßstetten und ihre Klassenlehrerin Nadja Mühling haben mit Revierförster Thomas Holl einen erlebnispädagogischen Schultag im Wald verbracht.

 

Nach einer kurzen Wanderung wurde die Achtsamkeit der Schüler getestet: Zehn verschiedene Gegenstände aus dem Wald sollte jeder Schüler möglichst schnell finden und an einen festen Platz legen. Anhand dieser Naturmaterialien wurde dann das Wissen der Schüler aus dem Fächerverbund Biologie, Naturphänomene und Technik wiederholt. Den Tannenzapfenweitwurf entschied die Handballerin Annkathrin für sich, gefolgt von Anastasia und Nikola.

Besonders viel Freude hatte die Klasse an der Vertrauensübung: Ein Partner musste seinen Mitschüler, dem die Augen verbunden waren, an einem Seil durch den Wald so führen, dass dieser bergauf, bergab und an Hindernissen wie Steinen unbeschadet vorbeikam. Immer wieder tauschten die Kinder die Rollen und wiederholten den Parcours.

Nur mit der Ankündigung der letzten Aufgabe konnte Förster Holl die Schüler zum Aufhören bewegen: Beim abschließenden Eichhörnchenspiel baute die Klasse zunächst gemeinsam einen Kobel aus Zweigen, bevor jeder Schüler zehn Erdnüsse an vier verschiedenen Stellen im Wald versteckte. Viel Spaß hatten alle bei der anschließenden Suche und dem "Gruppenkuscheln" im Kobel, wo jeder das Leben des Eichhörnchens im Winter nachempfinden konnte und mehr oder weniger erfolgreich mit den erbeuteten Nüssen den Winter überlebte.

Zurück in der Burgschule Schule erhielt jeder Schüler von Förster Holl einen Kreisel aus Holz. Trotz des trüben Wetters hatte die Klasse viel Freude an dieser Aktion mit Förster Holl und tauschte die warme Schule gerne dafür ein.