Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Meßstetten Gruppe meistert Corona ohne Ausfall

Von
Der Neubau des Wasserwerks in Beuron-Langenbrunn wächst und gedeiht. Nächstes Jahr soll es in Betrieb gehen.Foto: Steidle Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstettens Bürgermeister Frank Schroft ist bei der Versammlung des Zweckverbands Wasserversorgung Hohenberggruppe erneut zum Vorsitzenden gewählt worden.

Meßstetten. Der Neubau des Wasserwerks in Beuron-Langenbrunn ist die größte Einzelinvestition der Hohenberggruppe in deren nunmehr 41-jährigen Geschichte. Am 1. Januar 1979 hat sich der heutige Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe durch den Zusammenschluss der Zweckverbände Hohenberggruppe und Heubergwasserversorgung links der Donau gegründet.

Das Jahr 2020, betonte Verbandsvorsitzender Frank Schroft, werde aufgrund der Corona-Pandemie zweifelsohne als ein außergewöhnliches in die Geschichtsbücher eingehen. Die Pandemie und die damit verbundenen Einschnitte bis hin zum völligen "Lockdown" über mehrere Wochen habe auch die Hohenberggruppe vor Herausforderungen gestellt. Es sei unabdingbar gewesen, den Betrieb innerhalb der Hohenberggruppe als wesentlicher Bestandteil der kritischen In­frastrukturen aufrecht zu erhalten. Dazu habe man ein detailliertes Sicherheitskonzept erarbeitet. "Im Ergebnis hatte der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe keinen Corona-Ausfall zu beklagen."

Schroft stellte neben zahlreichen kleineren und mittleren Maßnahmen den Neubau des Wasserwerks Beuron-Langenbrunn in den Mittelpunkt. Seit dem Spatenstich seien die Hauptleitungen vom Großschmiedebrunnen bis zum Wasserwerk sowie der Erd- und Wegebau und der Rohbau des Wasserwerks fertiggestellt.

Die Vergabesumme der bisher beauftragten Gewerke liege bei insgesamt knapp mehr als acht Millionen Euro. Erfreulicherweise bewege man sich damit etwa 230 000 Euro unterhalb der Kostenberechnung.

Für den Neubau des Wasserwerks habe die Hohenberggruppe eine Förderung durch das Land Baden-Württemberg in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro generiert. Der Neubau des Wasserwerks habe 2019 erste Kreditaufnahmen in Höhe von 3,250 Millionen Euro erfordert. Der Schuldenstand belaufe sich aktuell auf 5,43 Millionen Euro. Für die weitere Finanzierung des Neubaus sehe man für 2020 Kreditaufnahmen mit einem Gesamtwert von 5,141 Millionen Euro vor.

Es sei gelungen, wieder die Zertifizierung nach ISO 50001 – Energiemanagementsystem – zu erhalten, was dem Zweckverband eine teilweise Rückerstattung der Stromsteuer in Höhe von rund 106 000 Euro beschert habe.

Der technische Betriebsführer Timo Rademacher erläuterte Einzelmaßnahmen. Die zweitgrößte Maßnahme aus dem vergangenen Jahr mit Kosten in Höhe von 462 000 Euro sei der Neubau des Hochbehälters Heinstetten. Im Zuge dieser Maßnahme habe man auch die Fallleitung zum Ortsnetz und die Versorgungsleitung vom Hochbehälter Heinstetten zum Hochbehälter Stetten in Eigenleistung erneuert. Äußerst zufrieden zeigte er sich mit dem niedrigen Wasserverlust, der mit knapp fünf Prozent deutlich unterhalb des Durchschnittswerts anderer Zweckverbände liege.

Matthias Dreher vom Büro "dreher + stetter" aus Empfingen gab einen Sachstandsbericht zum Neubau des Wasserwerks Beuron-Langenbrunn sowie einen Ausblick über den geplanten Verlauf der Baumaßnahme. Im August und September werden die Estricharbeiten im Unter- und Erdgeschoss vorgenommen und im September der Dachaufbau und der Anbau der Fassade sowie im Anschluss die Estricharbeiten im Dachgeschoss und die Fliesenlegearbeiten.

Montagebeginn der technischen Ausrüstung ist ab Oktober. Geplant ist, das neue Wasserwerk im Dezember 2021 in Betrieb zu nehmen. Die FairEnergie GmbH aus Reutlingen wurde zum Angebotspreis von rund 234 000 Euro mit der Stromlieferung für die Hohenberggruppe vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 beauftragt.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Frank Schroft als Vorsitzender der Hohenberggruppe, Bürgermeister Thomas Miller aus Rosenfeld als erster stellvertretender Vorsitzender und Bürgermeister Benedikt Buggle aus Böttingen als zweiter stellvertretender Vorsitzender. Verbandsrechner bleibt der Kämmerer der Stadt Meßstetten, Daniel Bayer. Als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der Hohenberggruppe gewählt wurde Bürgermeister Markus Hugger aus Spaichingen.

Artikel bewerten
0
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.