Helga Moser lädt am Samstag wieder zu ihrem Scheunen-Flohmarkt nach Meßstetten ein.Foto: Wahl Foto: Schwarzwälder Bote

Trödel: Helga Moser öffnet einmal im Monat ihren Scheunenflohmarkt

Meßstetten. Einmal im Monat – in der Regel an jedem ersten Samstag –­ öffnet Helga Moser ihre Scheune für Trödelliebhaber zum Stöbern. Auch am Samstag, 1. August, ist der Scheunenflohmarkt in Meßstetten von 9 bis 14 Uhr zum Stöbern offen.

In den vergangenen zwölf Jahren hat sich der Scheunenflohmarkt zu einem Geheimtipp für alle Sammler alter Liebhaberstücke gemausert. Neben Trödel lässt sich dort nämlich auch die eine oder ander Antiquität finden.

Helga Moser kennt jedes der Stücke, hat zu fast allem eine kleine Geschichte zu erzählen und erklärt den Besuchern, wie man welches Gerät verwendet.

Raritäten gibt’s in der urigen Scheune zuhauf – von der handbetriebenen Knöpflesmaschine über das Wellholz in verschiedenen Größen und Ausführungen bis hin zum schmucken Kanonenofen und dem Herd aus Großmutters Zeiten. Ein breites Sortiment an malerischen Kaffee- und Teekannen, Geschirr in reichlicher Auswahl, ebenso Mostkrüge mit unterschiedlichem Fassungsvermögen, große und keine Backbleche, Kaffeemühlen, Uhren, Pfannen, Gläser, Dekoartikel, Bilder, Kleinmöbel, Puppen und vieles mehr warten auf Käufer.

Angefangen hat laut Moser alles mit dem frühen Unfalltod ihres Mannes. Um die Familienkasse etwas aufzubessern, besuchte Helga Moser zunächst viele Flohmärkte, lud schließlich zu Hausflohmärkten ein, fand Spaß daran und hat sich so vor zwölf Jahren dazu entschieden, ihren eigenen Scheunenflohmarkt zu betreiben.

Von den Meßstettern – es kennt sie ja jeder – und aus Haushaltsauflösungen erhält sie den Großteil der gebrauchten Trödelwaren. Diese putzt und sortiert die Seniorin und fügt sie in ihr Gebrauchtwarensortiment ein.

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