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Meßstetten Es geht auch mal ganz ohne Instrumente

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Eine gelungene Premiere haben "d’Urige" gefeiert (von links): Alexandra Deufel-Wetzel, Jochen Weier, Michael Weier, Ralf Blepp, Andreas Bott sowie Hans- und Inge Dannecker. Foto: Lissy Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Werner Lissy

Meßstetten. Mal festlich, mal besinnlich war die Stimmung, in die Musikverein und Männergesangverein Meßstetten die Besucher in der Festhalle beim glanzvollen Weihnachtskonzert versetzt haben.

Bereits im Foyer der im alpenländischen Stil stimmungsvoll dekorierten Festhalle sind die Besucher von zwei Flötentrios mit Weihnachtsliedern zum Konzert empfangen worden, auf das sich die Musikanten der aktiven Kapelle, der Jugendkapelle, der Stubenmusik und der "Urigen", die erstmals auftraten, sowie die Sänger des Männergesangvereins (MGV), die sich über Zugänge freuen, wochenlang vorbereitet hatten.

Gernot Wilken, Moderator des MGV, freute sich über den Besuch des Vorsitzenden Norbert Nörpel und seines Stellvertreters Harald Lutz vom MGV Stuttgart-Berg, die seit vielen Jahren zum Weihnachtskonzert nach Meßstetten kommen und die Musikkapelle unter der Leitung von Andreas Bott mit dem temperamentvollen Stück "Concerto d’amore" erlebten. Der Männerchor führte die Zuhörer unter der Leitung Rolf Grieses in den "Weißen Winterwald", den sich die Gäste einfach vorstellen mussten, ehe Nachwuchsmusiker Samuel Fetzer humorvoll das erste Stück der Jugendkapelle und ihres Leiters Samy Hadwany ankündigte: "Skyfall" aus dem gleichnamigen James-Bond-Film.

In eine Vorweihnachtszeit, wie sie sein sollte – ruhig –, geleitete die Meßstetter Stubenmusik: Andreas Bott am Bass, Hans und Inge Dannecker mit Gitarre und Keyboard sangen von einer "bärigen Weihnacht, so wie sie früher war", bevor Michael Schlecht, der informativ und gewandt durch das Programm führte, zum Besuch bei Tagesanbruch in die herrliche Bergwelt der Dolomiten einlud, welche die Musikkapelle mit "Queen of the Dolomites" mit monumentalen Klängen malte.

Abrupt ging es mit der Jugendkapelle dann in die Savanne, um beim "Baby Elephant Walk" das Elefantenwandern zu verfolgen. Die Jugend ließ es nach dem festlichen Lied "Oh, du gnadenreiche Zeit" des MGV dann nochmals richtig krachen: Hände und Füße ersetzten bei "Rock Trap" die Instrumente. Den mitreißenden Rhythmus schnipsten die jungen Musiker mit den Fingern, klatschten und trampelten mit den Füßen, was das Publikum mit tosendem Applaus quittierte.

Danach widmete sich die aktive Kapelle, in der auch einige junge Musiker schon mitmischen, den "Angels" als liebevollen Wesen in musikalisch ausgefeilter Form. Mit dem Bühnenumbau in der Pause kam das weihnachtliche Ambiente noch besser zur Geltung und war Kulisse für den temperamentvollen Konzertmarsch "Mars der Medici", dem die Stubenmusik mit dem melancholischen Lied "Weihnachten ist erst, wenn du bei mir bist" folgte, ehe der Männerchor mit getragenen Stimmen "Die Nacht" besang.

Premiere beim Weihnachtskonzert feierte die Gruppe "d’Urige", die das schöne Lied "Es wird scho glei dumpa" musikalisch und gesanglich glanzvoll präsentierte. Auch mit ihren später vorgetragenen Lied "Süßer die Glocken nie klingen" verbreiteten sie berührende Stimmung und animierten die Besucher zum Mitsingen, ebenso wie der Männerchor mit "Stille Nacht".

Die Winterrose blüht besonders schön

Höhepunkt dieses herausragenden Weihnachtskonzertes war jedoch das Stück "Die Winterrose", das die Musikkapelle in verschiedenen Registerbesetzungen spielte, während die Jungmusikanten Eva Fetzer, Annika Nufer, Sophie Umstätter und Hannah Bodmer die Texte vortrugen. Zum Abschluss erzählte die Musikkapelle musikalisch die Geschichte von den verschiedenen Lebensphasen des Joseph in Ägypten mit "Joseph and the Amazing", wofür sie ebenfalls tosenden Applaus erntete – und alle Akteure bedankten sich dafür mit "Oh, du fröhliche", bei dem natürlich alle mitsingen durften.

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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