Alle Produkte, die beim fairen Frühstück auf den Tisch kamen, stammen aus fairer Handlung. Foto: Lissy Foto: Schwarzwälder Bote

Fairtrade-Woche: Frühstück auf Marktplatz / Breites Angebot

Meßstetten. Zum fairen Frühstück auf dem Marktplatz im Rahmen der Fairtrade-Woche hatten die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe Meßstetten unter der Regie der Vorsitzenden Elke Beuttler eingeladen. Mit dieser Aktion, die mehrere Schüler des Gymnasiums Meßstetten mit ihrem Lehrer Markus Haug sowie der Leiter des Weltladens, Dietmar Reinhardt, unterstützten, warben die Veranstalter für die fair gehandelten Produkte aus Afrika, Lateinamerika und Asien.

Das Motto der fairen Woche lautete "Gleiche Chancen durch fairen Handel". Der faire Handel unterstützt lokale Projekte durch Vorfinanzierung und sorgt dafür, dass illegale und ausbeuterische Kinderarbeit verhindert wird.

Inzwischen werden in Meßstetten neben dem Weltladen bei sieben Einzelhandelsläden, fünf Gastronomie- und Firmenbistrobereichen, fünf Schulen, fünf Vereinen und sechs Kirchengemeinden fair gehandelte Produkte angeboten. Vor allem sind es der "faire Meßstetter Kaffee" und die "faire Meßstetter Schokolade", die zu den Rennern gehören. Das machte die Nachfrage der Marktbesucher deutlich, die sich zu einer Tasse Kaffee oder Tee und zu Wecken mit fair gehandelter Marmelade, Honig und Schokocreme sowie Brezeln an die Tische setzten und sich das Frühstück schmecken ließen.

Viele Marktbesucher kamen an den Informationsstand, um den Kaffee, die Schokolade, Kekse und Säfte zu kosten und sich über den Sinn und Zweck des fairen Handels zu informieren.

Zunehmend gewinnen Gebrauchsgüter wie Textilien und Sportbälle an Bedeutung. Die Fairtrade-Produkte kommen aus Afrika, Asien und Lateinamerika und bilden keine Konkurrenz zu regionalen Produkten. Stark nachgefragt werden auch fair gehandelte Blumen, vor allem Rosen. Daneben läuft für Kinder der Ballon-Wettbewerb, bei dem Preise zu gewinnen sind.