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Meßstetten "Ein Motor für die gesamte Region"

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Frank SchroftFoto: Luger Foto: Schwarzwälder Bote

Eigentlich hätte Meßstettens Bürgermeister Schroft viele interessierte Zuhörer bei der Veranstaltungsreihe "IHK vor Ort" auf dem Geißbühl begrüßt, doch coronabedingt wurde die Führung durch Meßstettens Wirtschafsprojekte ins Internet verlegt.

Meßstetten. "Wir wollen Unternehmen so schnell wie möglich Entwicklungsperspektiven auf dem Geißbühl geben", sagte Meßstettens Bürgermeister Frank Schroft bei "IHK vor Ort". "Die Vorzeichen, dass sich das Areal der ehemaligen Zollernalb-Kaserne zu einem interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet erfolgreich entwickeln kann, stehen gut", betonte Schroft beim erstmals online abgehaltenen "IHK-vor-Ort"-Treffen mit Unternehmern aus Meßstetten über die weitere Entwicklung des geplanten Industriegebiets.

Für die 28 Hektar große Fläche, die künftig Betrieben zur Verfügung gestellt werden soll, wird derzeit ein Zweckverband aus fünf Kommunen angestrebt. Albstadt, Balingen, Nusplingen und Obernheim müssen dem Beitritt allerdings noch zustimmen. In Meßstetten wird der Gemeinderat die Angelegenheit in seiner Sitzung am Freitag, 31. Juli, behandeln. Im September und Oktober wollen die anderen Kommunen nachziehen. Danach soll der Zweckverband einen ersten Teilbereich von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben kaufen.

"Der Standort Geißbühl soll der industrielle Schwerpunkt der Region Neckar-Alb werden", so der Bürgermeister. Der Regionalverband Neckar-Alb habe ihm versichert, dass das Areal im Rahmen der aktuellen Regionalplanänderung regionaler Gewerbe- und Industrieschwerpunkt wird. Für den zeitlichen Ablauf bis zur ersten Ansiedlung von Unternehmen sind maßgeblich die bauplanungsrechtlichen Prozesse entscheidend. Hier wird mit mindestens einem Jahr gerechnet.

"Die Fläche wird ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung im gesamten Kreis und darüber hinaus", sagte bei dem Treffen im virtuellen Raum Steffan Ammann, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis.

Fortschritte vermeldete Bürgermeister Schroft auch bei der Verlegung der Landesstraße 440 in Tieringen. Sie soll den Unternehmen Mattes & Ammann sowie Interstuhl Entwicklungsperspektiven am Standort Tieringen eröffnen und der Stadt Meßstetten ein weiteres Gewerbegebiet bescheren. Der nötige Bebauungsplan sei mittlerweile rechtskräftig.

In einem weiteren Schritt wollen die beteiligten Unternehmen und die Stadt Meßstetten eine Projektgesellschaft zur Umsetzung der Maßnahme gründen. "Die Abstimmungsgespräche hierzu laufen auf Hochtouren. Allerdings sind in diesem komplexen Vertragskonstrukt noch umfangreiche rechtliche Fragestellungen zu klären" so Schroft. Er ist jedoch zuversichtlich, dass die Projektgesellschaft noch in diesem Jahr gegründet werden kann, zumal man mit dem früheren Baubürgermeister der Stadt Albstadt, Rainer Mänder, einen Experten bei der Umsetzung von Großprojekten habe gewinnen können.

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