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Meßstetten Ehemalige Kaserne wird Kreisimpfzentrum

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Im Gebäude 7 der ehemaligen Zollern-Alb-Kaserne wird das Kreisimpfzentrum angesiedelt. Foto: Müller

Meßstetten - Seit einigen Tagen wird auf dem ehemaligen Kasernengelände in Meßstetten klar Schiff gemacht und der Weg geebnet. Nun steht fest: Auf dem Geißbühl wird ein Kreisimpfzentrum im Kampf gegen das Coronavirus eingerichtet. Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg hat am Mittwoch die 50 Standorte der Kreisimpfzentren bekanntgegeben. Geplant ist, dass die Impfzentren auf Kreisebene ab dem 15. Januar ihre Arbeit aufnehmen werden.

Dass in der ehemaligen Kaserne, die von 2014 bis 2017 Landeserstaufnahmeeinrichtung war, ein Impfzentrum entstehen soll, wird schon länger vermutet. Das Landratsamt des Zollernalbkreis hat die Kaserne vorab als geeignete Immobile an die Landesregierung nach Stuttgart gemeldet. Die bundeseigne Liegenschaft entspräche den Anforderungen eines Impfzentrums, wie die dauerhafte Verfügung und ausreichend Parkmöglichkeiten.

800 Impfungen täglich

Konkret soll das Kreisimpfzentrum im ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Kaserne eingerichtet werden, wo zu LEA-Zeiten die Mensa untergebracht war.

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Die Impfstrategie des Landes sieht vor, dass pro Standort an sieben Tagen die Woche täglich etwa 800 Impfungen durchgeführt werden sollen. "Hier ist ein klar strukturierter Ablauf das A und O", sagt Kreisbrandmeister und Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, Stefan Hermann. "Wir erarbeiten gerade ein Konzept mit mehreren Impfstraßen, etwa für die Anmeldung, ärztliche Aufklärung und Impfung".

Die Kreisimpfzentren sind aktuell bis mindestens Juni 2021 eingeplant. Mittelfristig sollen laut Gesundheitsminister Manne Lucha eine Impfung auch in den Arztpraxen möglich sein.

Betreiber steht noch nicht fest

"Dass sich die Impfstoffforschung auf der Zielgerade befindet, ist ein wichtiger Schritt zur Bewältigung der Corona-Pandemie hin zur Normalität", erklärt Landrat Günther-Martin Pauli. Wer das Impfzentrum betreiben wird, steht derzeit noch nicht fest. Trotzdem geht die Landkreisverwaltung in Vorleistung und bereitet logistisch und organisatorisch soweit alles vor. Ergänzend zu dem Zentrum wird es mobile Impfteams für Menschen und Bewohner von Pflege- und Behinderteneinrichtungen geben.

Geplant sind zudem zentrale Impfzentren der vier Regierungsbezirke in Baden-Württemberg, die ab 15. Dezember betriebsbereit sein sollen. Im Regierungsbezirk Tübingen werden diese die Uniklinik Tübingen und die Messe in Ulm sein.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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