Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Meßstetten Die Boscha-Hexa feiern Halbrunden

Von
Bürgermeister Frank Schroft und Ortsvorsteher Thomas Deufel überreichen der stellvertretenden Vorsitzenden der Boscha-Hexa, Stefanie Bodmer-Mrasek, und dem Vorsitzenden Gerhard Grammel ein Geschenk. Foto: Schwarzwälder Bote

Die Boscha-Hexa, die 1993 als Hexenzunft Heinstetten gegründet worden sind, haben am Samstagabend mit einem rauschenden Fest ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert.

Meßstetten-Heinstetten. Mehr als 100 geladene Gäste durfte der Vorsitzende Gerhard Grammel nach dem Sektempfang mit "Hexentrunk" willkommen heißen. Völlig überrascht und fasziniert waren die Besucher von der mit viel Ideenreichtum und Liebe zum Detail dekorierten Festhalle, sowie dem Tischschmuck.

Grammel hob in seiner Festrede zunächst die hohen Herausforderungen, die für eine Gründung der Hexenzunft ausschlaggebend waren, hervor. Da musste ein historischer Hintergrund gegeben sein, ein Namen gefunden werden, ein Häs entworfen und eine Satzung verabschiedet werden. So wurde die Hexenzunft am 3. Juli 1993 von 16 Gründungsmitgliedern mit Herbert Dehner als Vorsitzendem gegründet. Stellvertretende Vorsitzende war Ulrike Knab, und Kassierer ist Manfred Maier, der dieses Amt bis heute inne hat.

Zum historischen Hintergrund war von Grammel zu vernehmen, dass aus den von Heinrich Stopper zur Verfügung gestellten Aktenkopien aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart zu entnehmen ist, dass im Jahre 1621 mindestens zwei Heinstetter Frauen den Feuertod erleiden mussten, weil sie wahrscheinlich der Hexerei angeklagt waren.

Das Häs der Boscha-Hexa mit den drei Farben Rot, Grün und Schwarz symbolisiere mit Rot das Feuer, mit Grün die Natur und mit Schwarz die Trauer.

1996 hat das ehemalige Mitglied Gerhard Hauser das aus fünf Strophen bestehende Boscha-Hexa-Lied auf die Melodie "Mariechen saß weinend im Garten" getextet. In dem zurückliegenden Vierteljahrhundert haben sich die Boscha-Hexa sowohl im Vereinsleben als auch im sozialen Bereich mit Benefizveranstaltungen, Spenden und hilfreichen Aktionen engagiert. Zur Pflege des Brauchtums sind Umzüge und Brauchtumsabende befreundeter Vereine besucht worden. Als ein wichtiger Punkt wird die Kameradschaft angesehen. So werden Veranstaltungen örtlicher Vereine besucht, Wanderungen, Ausflüge, Hüttenaufenthalte, Grillfeste und Weihnachtfeiern organisiert.

Am Ende galt es für Gerhard Grammel, allen Helfern, Mitgliedern, dem Bürgermeister, dem Ortsvorsteher, dem Servicepersonal und den Spendern sowie dem Hausmeister Dank für Engagement und die Unterstützung auszusprechen. Die Glückwünsche zum Jubiläum überbrachten Bürgermeister Frank Schroft und Ortsvorsteher Thomas Deufel in gereimter Form und lobten die aus 50 aktiven und 30 passiven Mitgliedern bestehende Hexenzunft für die engagierte Brauchtumspflege.

Glückwünsche überbrachten ebenso die Heinstetter Vereinsvertreter, die Gerhard Grammel als Jubiläumsgeschenk ein Bild von dem Namensgebenden Baum "Hexaboscha" überreicht haben.

Die stellvertretende Vorsitzende Stefanie Bodmer-Mrasek führte souverän durch das Programm, das nach einem Menü mit Tanz und Unterhaltung seine Fortsetzung fand. So bereitete sie das von der Band "Amazing Train" in Stimmung gebrachte Publikum auf die Darstellung einer Hexengeschichte vor, wie sie vor 25 Jahren öffentlich gezeigt worden ist.

Da kamen drei Hexen aus ihrem Versteck hervor und schlichen sich besenschwingend und mit schauderhaftem Gejaule um die Besucher herum. In der Hallenmitte kochte der Hexensud, und die drei Hexen schlichen umher und wälzten sich auf dem von Nebelschwaden überdeckten Boden. Die Hexengeschichte las Ulrike Kleiner vor, für Musikbegleitung sorgte Franziska Kleiner. Ein weiterer Höhepunkt war ein Sketch von Rebecca Glückler "Das Kind des Grauens, die klei Rebecca". Franziska Kleiner steuerte "Der Nowak lässt mich nicht verkommen" bei.

Fotostrecke
Artikel bewerten
2
loading
 
 

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

Flirts & Singles

 
 

Top 5

9

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading