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Meßstetten Der Mörder flüchtet von der Alb bis nach Bologna

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Schlange standen die Meßstetten nach der Lesung, um sich ein Exemplar von Gerd Stiefel signieren zu lassen. Foto: Gerstenecker Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstetten. Mit einem spannenden und schwäbischen Kriminalfall hat die neue Büchereileiterin, Simone Berger, die Lesungen in der Meßstetter Bücherei eröffnet. Zu Gast war Gerd Stiefel, der Einblicke in seinen neuesten Roman "Via Bologna" gewährte.

Das familienhistorische Werk handelt vom ersten Mord in der Familie Stiefel, der 1843 geschah. Darüber hinaus erzählt es weiter, wie sich der schwäbische Mörder vom Tatort über Meßstetten, Stockach, Überlingen und Konstanz bis nach Bologna durchschlägt. Dort dient er im zweiten päpstlichen Fremdenregiment, ehe ihn seine Vergangenheit wieder einholt. Für die spannende Geschichte vor mehr als 150 Jahren hat Stiefel intensiv recherchiert und mit Glück und einem beruflich trainierten kriminellen Spürsinn die alten Unterlagen gefunden, die belegen, wie es mit dem Mörder nach der Tat weiterging.

Für mögliche Routen auf seiner Flucht bis nach Bologna holte er sich fachkundlichen Rat. Heinz Roth als Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Meßstetten hatte für ihn so manchen guten Tipp parat. So mancher Schauplatz könne noch heute in Augenschein genommen werden, etwa die Meßstetter Schmugglerhöhle.

Zahlreiche interessierte Zuhörer kamen schon wegen der örtlichen Besonderheiten in und um Meßstetten zu seiner Lesung. Neben der gut recherchierten Geschichte wirkt der Roman mit seinen alltagssprachlichen Dialogen recht modern und kam bei den vielen Zuhörern gut an, die sich anschließend gleich ein Exemplar sicherten.

Gibt es noch weitere Leichen im Keller?

Als Leitender Kriminaldirektor im Hauptberuf kennt sich Stiefel mit spannenden Kriminalgeschichten aus. Es bleibt abzuwarten, ob er noch weitere "Leichen im (Familien)Keller" hat.

 
 
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