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Meßstetten Der Kirchenpatron stärkt die Gemeinde

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Eine Reliquie des Kirchenpatrons Bruder Klaus ist nun in Meßstetten. Foto: Lebherz Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstetten. Die katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus von Flüe ist nun stolzer Besitzer einer Reliquie ihres Kirchenpatrons Bruder Klaus. Nikolaus von Flüe war ein einflussreicher Schweizer Bergbauer, Soldat, später Einsiedler, Asket und Mystiker. Er gilt als Schutzpatron der Schweiz und wurde 1947 heiliggesprochen. Er war Seelsorger und geistlicher Berater. Auch in politischen Angelegenheiten wurde er um Rat gefragt. Er lebte von 1417 bis 1487.

Der Begriff Reliquie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel, wie zurücklassen. Nach dem Tod der Heiligen lebt ihre Seele bei Gott, und verehrt wird, was sie zurückgelassen haben – ihre Knochen oder Kleidungsstücke.

Pfarrer Joseph Kaniyodickal und der Kirchengemeinderat aus Meßstetten beschlossen, dass eine solche Reliquie auch in ihrer Gemeinde einen Platz finden sollte. Deshalb wurde auf Anfang April mit Pfarrer Durrer aus Sachseln in der Schweiz ein Termin zur Übergabe einer entsprechenden Reliquie vereinbart. Pfarrer Kaniyodickal nahm zusammen mit einer Abordnung des Kirchengemeinderates die für Meßstetten bereitgestellte Reliquie in Empfang.

Bei der Reliquie handelt sich um einen kleinen Teil eines Knochens von Bruder Klaus. Da es für die katholische Pfarrgemeinde Meßstetten eine große Freude ist, eine Reliquie ihres Kirchenpatrons zu haben, fand nun ein Festgottesdienst mit Einführung der Reliquie statt.

Dekan Anton Bock feierte die Eucharistie mit und hielt die Festpredigt, in der er betonte, dass Reliquien helfen können, den Glauben greifbar zu machen und dass es gut tun könne, sich Beistand von Heiligen zu erbitten.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Musikverein Meßstetten. Im Anschluss an den Gottesdienst hatte der Kirchengemeinderat im Gemeindehaus einen m Stehempfang vorbereitet.

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