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Meßstetten Der Erbbauvertrag ist unterschrieben

Von
Foto: Janek Schreider

Nägel mit Köpfen haben die Stadt Meßstetten und die BeneVit Gruppe gemacht und einen Vertrag über die Grundstücke für das geplante Ärztehaus und ein Seniorenheim abgeschlossen.

Meßstetten. In den konstituierenden Ortschaftsratssitzungen in den Meßstetter Stadtteilen hatte Bürgermeister Frank Schroft es bereits verraten: Vor kurzem waren er und Kaspar Pfister, Geschäftsführer der BeneVit Gruppe aus Mössingen, beim Notar. Auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten berichtet Schroft, dass er dort einen Erbbauvertrag mit Pfister abgeschlossen habe, betreffend vier Grundstücke, auf denen ein Seniorenheim sowie ein Wohn- und Geschäftshaus mit Arztpraxen entstehen sollen. Sie liegen im Gebiet "Links der Hossinger Straße", westlich der gleichnamigen Fahrbahn, und sind zusammen 6314 Quadratmeter groß. Die Stadt bleibt laut Schroft Eigentümerin, stellt BeneVit den Baugrund aber für 99 Jahre gegen einen einmaligen Erbbauzins zur Verfügung und verpflichtet sich, die Grundstücke für das Bauvorhaben vorzubereiten.

Die Post zieht um

Dafür wird laut Schroft das Gebäude, in dem bisher die Post untergebracht ist, abgerissen – sie zieht in einen unweit liegenden leer stehen Markt um. Zwei weitere Gebäude am nördlichen Ende des Areals und ein kleines in dessen Mitte werden ebenfalls zurückgebaut. Danach kann die Stadt die Anschlüsse für die Neubauten legen – und dann kann BeneVit loslegen. Schroft hofft, dass das im Frühjahr 2020 der Fall sein wird.

Ausdrücklich sichert der Bürgermeister den Nachbarn des Areals "enge offene Abstimmung mit ihnen" zu: "Da wird keiner überrumpelt", betont Schroft. Um festzustellen, welche Emissionen auf dem Areal herrschen, sollen Untersuchungen in Auftrag gegeben werden, denn vice versa gilt, dass die Nachbarn ebensowenig beeinträchtigt werden wollen wie die künftigen Bewohner des Seniorenheims oder die Mitarbeiter und Patienten im Ärztehaus.

Die Angehörigen profitieren mit

Rund elf Millionen Euro will BeneVit in Meßstetten investieren, wie Kaspar Pfister, Chef der BeneVit Holding GmbH, dem Schwarzwälder Boten auf Anfrage verriet. Wobei die Summe freilich noch variieren könne – bei den derzeitigen Baupreisen nicht ungewöhnlich. Seine Pläne sehen ein Pflegeheim mit 14 Plätzen in vier Wohngemeinschaften vor, in dem BeneVit sein Konzept der "stambulanten" Versorgung umsetzt: stationär und ambulant. Im Klartext heißt das, dass auch Angehörige der Bewohner für diese Leistungen erbringen und damit die Kosten reduzieren respektive Pflegegeld-Leistungen erhalten können.

Im anderen Gebäudeteil sollen Arztpraxen sowie gesundheits- und pflege-nahe Dienstleister, etwa eine Apotheke und ein Sanitätshaus, untergebracht werden, ebenso wie barrierefreie Mietwohnungen. Nicht zuletzt hat Kaspar Pfister schon in anderen seiner Häuser gute Erfahrungen mit einer hauseigenen Kindertageseinrichtung gemacht: Das entlaste seine Angestellten. Dadurch seien sie flexibler und hätten ihre Kinder in der Nähe, könnten sogar mit ihnen zu Mittag essen.

Derzeit frage BeneVit gemeinsam mit der Stadt Meßstetten ab, welche Ärzte dort einziehen möchten und wie sie sich ihre Praxisräume vorstellen, so Pfister. Auch die Abstimmung mit den einzelnen Fachbehörden gehöre zu diesem nächsten Schritt.

Pfister erwartet, dass diese Sondierungen bis Anfang 2020 abgeschlossen sind, und will dann sein Baugesuch einreichen.

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