Sechs Männer, ein Ziel: die Bundeswehr soll auf dem Heuberg bleiben. Foto: Schwarzwälder-Bote

Beim Gespräch auf Truppenübungsplatz geht es um Zukunft der Standorte auf dem Heuberg.

Meßstetten/Stetten a. k. M. - Alle Argumente, die für den Erhalt der Bundeswehrstandorte im Wahlkreis sprechen, haben CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß und seine Gesprächspartner von der Bundeswehr am Montag bei einem Vorort-Termin auf dem Truppenübungsplatz Heuberg gebündelt und aufeinander abgestimmt.

Mit dabei waren der aus Frohnstetten stammende Ernst-Reinhard Beck, verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Kommandant des Truppenübungsplatzes, Oberstleutnant Eckbrett, der Kommandant des Kampfmittelbeseitigungszentrums, Oberst Freudenfeld, der Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Stetten, Hartmut Keßle, und der Stettener Bürgermeister Gregor Hipp.

Deutlich hoben alle die gute Lage des Truppenübungsplatzes Heuberg hervor, der für die anderen Standorte im Wahlkreis sehr gut zu erreichen sei. Das Kampfmittelbeseitigungszentrum bilde die Soldaten für die Auslandseinsätze aus und sorge dafür, dass sie im Einsatz professionell agieren und auf Gefahren reagieren können.

"Durch den modernen und leistungsfähigen Ausbau der Standorte im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen sind diese konkurrenzfähig und den neuen Herausforderungen der Bundeswehr gewachsen", so Bareiß. "Die Bundeswehr ist für unsere Region aber nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern auch gesellschaftlich wichtig und anerkannt."

In der langen Zeit der Bundeswehr auf dem Heuberg hätten sich die Soldaten in das Leben der dortigen Gemeinden integriert und fühlten sich von der Bevölkerung akzeptiert und aufgenommen.

In Kürze soll die Entscheidung über die Zukunft mehrerer Bundeswehrstandorte fallen. In wieweit die Standorte Meßstetten und Stetten am kalten Markt von der Reform betroffen sein werden, steht bisher nicht fest.

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