Viel zu tun hatte das Team im Backhaus: Körbeweise gab es das frischgebackene Holzofenbrot. Fotos: Lissy Foto: Schwarzwälder-Bote

Riesiger Ansturm beim Backhäuslefest im Weiler Geyerbad / Reißender Absatz des frischen Brotes / Viel Musik

Von Werner Lissy

 

Meßstetten-Oberdigisheim. Das Sommerwetter hat dem Oberdigisheimer Albverein beim Backhäuslefest im Weiler Geyerbad mehrere hundert Gäste beschert. So viele, dass zeitweilig nur mit Mühe ein Sitzplatz in den drei voll besetzten Zelten zu finden gewesen ist.

Beim im zweijährigen Turnus stattfindenden Backhäuslefest im idyllisch gelegenen Weiler Geyerbad wurde das Ende der 1980er Jahre von der Schwäbischen Albvereins-Ortsgruppe Oberdigisheim renovierte Backhäusle wieder angefeuert, um das Bauernbrot aus Dinkelmehl zu backen. Das gut eingespielte Backteam mit drei Frauen und einem Mann hatte viel Teig zu kneten, abzuwiegen und in den Holzbackofen einzuschießen.

So lag rund um das Backhäusle ein verführerischer Duft von frisch gebackenem Brot und Wecken. Körbeweise wurde das Brot zum Verkaufswagen gebracht, wo die Kunden Schlange standen. Diese große Besucherresonanz freute den Vertrauensmann der Albvereinsortsgruppe Oberdigisheim, Hermann Schöller.

Dass die Stunden im Fluge vergingen, dazu trugen die Musikkapelle Oberdigisheim, der Feuerwehrchor der Raumschaft Balingen sowie Alleinunterhalter Arnold Walter bei. Die Abordnung der Altersabteilung der Feuerwehr Ostdorf kam eigens mit einem in die Jahre gekommenen Löschfahrzeug angereist.

Der Feuerwehrchor begann traditionell mit dem Feuerwehrlied, zuvor hatte der Chor allen Besuchern mit dem "Prosit auf die Gemütlichkeit" einen schönen Nachmittag gewünscht. Die Fans warteten auf das Lied vom "Heuberger Wind", bei dem sie mitsangen, und die Arme mitschwangen. Ebenso kräftig sangen die Besucher bei der "Schwarzwald-Marie" mit und beim "alten Schäfer". Dafür gab es viel Applaus, wie auch anschließend für Arnold Walter und "Hansi", die das Fest musikalisch umrahmten und zu einem unterhaltsamen Ende führten.

Viel zu tun hatte indessen das Bedienungspersonal, das die Besucher mit kühlen Getränken, den schmackhaften Dinnete, roten Würsten, Currywürsten und erstmals mit Maultaschenburgern versorgte. Ununterbrochen standen die vielen Gäste beim Ausschank von Kaffee und Kuchen an. Mit solch einem großen Ansturm hatte Hermann Schöller nicht gerechnet und zeigte sich über diese überwältigende Resonanz glücklich: "Es war ein schönes und erfolgreiches Backhäuslefest", zog er ein Resümee.