Kein Spaß: Beim Theaterstück am Gymnasium und an der Realschule Meßstetten ging es um Mobbing und Medienkompetenz. Foto: Zivo

Ein Stück zum Thema Mobbing hat das Ensemble Radiks aus Berlin an Realschule und Gymnasium in Meßstetten inszeniert.

Fake oder „War doch nur Spaß“? So heißt das Theaterstück von Karl Koch, das Anne Vital und Richard Rabeus vom Berliner Ensemble Radiks am Gymnasium und an der Realschule Meßstetten inszeniert haben. Es greift Themen wie Mobbing, Cyber-Mobbing und Medienkompetenz auf. Das Publikum bestand aus Siebt- und Achtklässlern der beiden Schulen.

Eine erschreckende Erfahrung für Betroffene und Täter

Es war zu spüren und zu beobachten, dass ihnen das Stück unter die Haut ging – nicht auszuschließen, dass der eine oder andere schon einmal mit diesen Themen in Berührung gekommen war. Dennoch war es für sie eine neue und erschreckende Erfahrung, so unmittelbar mit den Folgen von Mobbing konfrontiert zu werden – sowohl für Betroffene als auch für Täter.

Thema Mobbing soll in den Klassen stärker angesprochen werden

Klar war am Ende, wie schnell aus Spaß bitterer Ernst werden kann. In der anschließenden Fragerunde wurde das Thema vertieft; die beiden Darsteller beantworteten auch persönliche Fragen.

Außerdem wurden mögliche Anlaufstellen genannt, an die sich Betroffene wenden können. Mailin Zivo, Schulsozialarbeiterin der beiden Schulen, hat schon mit einzelnen Klassen zu diesem Thema gearbeitet und steht als Ansprechperson zur Verfügung.