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Meßstetten Bei Kostenplanung verkalkuliert

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Jürgen Marienfeld hatte geahnt, dass der Planansatz nicht reichen würde. Foto: Luger

Meßstetten - Einen Beschluss vom Juli hat der Gemeinderat Meßstetten in seiner jüngsten Sitzung einstimmig wieder aufgehoben. Die Folge: Ein Ersatzfahrzeug für das aktuelle Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Feuerwehr Hossingen soll nochmals ausgeschrieben werden.

180.000 Euro hatte der Gemeinderat in der Haushaltsberatung dafür bereitgestellt, wobei Stadtrat Jürgen Marienfeld später darauf hingewiesen hatte, dass mit Kosten von mehr als 200.000 Euro zu rechnen sei.

Warum die Feuerwehr statt eines TSF-W ein Mittleres Löschfahrzeug MLF bevorzugt, erklärte Stadtbrandmeister Ralf Smolle am Freitagabend: Nach Rücksprache mit Kreisbrandmeister Stefan Hermann habe das die Arbeitsgruppe, der neben Smolle und Mitgliedern der Abteilung Hossingen auch die Stadträte Ernst Berger, Harald Horn, Jürgen Marienfeld und Francisco Vivas sowie Ortsvorsteher Thomas Wizemann angehören, vorgeschlagen. Für das MLF sind Zuschüsse in Höhe von 66.000 Euro, für ein TSF-W hingegen nur 52.000 Euro zu erwarten. Auf die europaweite Ausschreibung eines MLF mit Allrad-Antrieb war aber nur ein Angebot eingegangen: von der Firma Ziegler über 255.143 Euro.

Meßstetten ist nicht mit Ziegler verheiratet

Die Arbeitsgruppe empfahl dem Gemeinderat daher, die Lieferung erneut auszuschreiben, denn die Vergleichbarkeit fehle und der Planansatz sei deutlich überschritten. Bei der erneuten Ausschreibung soll nur noch die Gewichtsobergrenze von maximal neun Tonnen vorgegeben werden, wodurch sich die Arbeitsgruppe deutlich mehr Angebote verspricht.

Das berge Risiken, aber auch Chancen, kommentierte Bürgermeister Frank Schroft, und Jürgen Marienfeld betonte, Meßstetten habe praktisch alle Fahrzeuge bei Ziegler gekauft und müsse nun zeigen, dass es nicht mit diesem einen Anbieter verheiratet sei, was auch Stadtrat Matthias Schwarz, der frühere Stadtbrandmeister, bestätigte. Auf Frage von Oliver Rentschler, Fraktionschef der Bürgerliste, erführen die Räte, dass vier Hossinger Feuerwehrleute den Lastwagen-Führerschein für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen besitzen - ebenso viele wie tagsüber vor Ort sind.

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