Blick auf die Erddeponie Appental – sie wird den Meßstter Gemeinderat auch in seiner nächsten Sitzung beschäftigen. Foto: Archiv

Deponie Appental: Meßstetter Gemeinderat wünscht sich Gespräch der Verwaltung mit Landratsamt.

Meßstetten - Die gestiegenen Kosten der Entsorgung von belastetem Bauschutt sind dem Meßstetter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung sauer aufgestoßen. Deshalb gab es ein längere Diskussion zum Thema. Die Erddeponie Appental wird das Gremium weiter beschäftigen.

"Es kann nicht sein, dass Baumaßnahmen um 30 Prozent teurer werden, weil die Entsorgungskosten in die Höhe gehen", mahnte Tarzisius Eichenlaub in der jüngsten Sitzung des Meßstetter Gemeinderats an. Eichenlaub weiter: "Wenn wir für alle Straßen so hohe Entsorgungskosten zahlen müssen, können wir unsere Rücklagen gleich vergessen." Damit spielte er auf gesetzliche Änderungen und Vorgaben sowie die geplanten Straßensanierungen in der Stadt und den Stadtteilen an.

Andere Mitglieder des Gremiums pflichteten ihm bei. Oliver Rentschler etwa formulierte den Wunsch, Material von eigenen Straßen möge auch auf eigenem Grund deponiert werden. Marc Peter fragte, was Meßstetten einsparen würde, wenn auf der Deponie im Appental auch belasteter Bauschutt aus Straßenunterbau gelagert werden könnte. Von einer Verzehnfachung der Entsorgungskosten sprach Harald Eppler für den Fall, dass Straßenmüll als Sondermüll behandelt werden müsse.

Das Gremium forderte die Verwaltung deshalb auf, in dieser Sache mit dem Landratsamt in Kontakt zu treten. Und das möglichst bald, denn am 14. März tagt der Kreistagsausschuss für Umwelt und Technik. Zudem soll die Deponie Appental in der nächsten Sitzung des Gemeinderats Thema sein.