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Meßstetten Baulücke wird gut genutzt

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Der Schnee deckt die Erdhaufen zu: Die Gebäude, die bisher auf dem Areal des künftigen Ärztehauses stehen, sind weg – und baurechtlich geht es ebenfalls voran.Foto: Eyrich Foto: Schwarzwälder Bote

Der nächste Schritt auf dem Weg zum Ärztehaus in Meßstetten ist getan: Der Gemeinderat hat die sechste Änderung des Bebauungsplanes auf den Weg gebracht.

Meßstetten. Dass die Stadtverwaltung ein "beschleunigte Verfahren" gewählt hat für die sechste Änderung des Bebauungsplanes "Rechts der Hartheimer Straße/Links der Hossinger Straße" mit dem Untertitel "Ärztehaus und Pflegeeinrichtung", spricht Bände: Alle warten in Meßstetten und den Stadtteilen auf das Ärztehaus und die "stambulante" Pflegeeinrichtung, die auf dem 0,63 Hektar großen Areal hinter der Heuberg-Passage entstehen sollen.

"Stambulant" steht für die Verbindung von ambulanter und stationärer Pflege. Mit dem einstimmig gefassten Aufstellungsbeschluss hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den nächsten Schritt gemacht.

Das ehemalige Postareal, auf dem die Post in zwei getrennten Gebäuden und ein leer stehendes Wohnhaus standen und das die Stadt 2019 gekauft hat, ist inzwischen abgeräumt, die Machbarkeitsstudie fertig.

So kann die BeneVIT Holding GmbH dort ein größeres, zusammenhängendes Gebäude errichten und damit zudem eine Baulücke schließen – Innen- vor Außenentwicklung bleibt auch in Meßstetten die Devise. Die künftige Nutzung entspricht freilich nicht dem bisherigen Bebauungsplan, so dass die Änderung nötig war. Auch der Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Meßstetten – Nusplingen –Obernheim muss noch entsprechend angepasst werden.

Das Konzept sieht ein dreigeschossiges Ärztehaus vor, das zur Hossinger Straße hin blicken soll, und eine zweigeschossige Pflegeeinrichtung dahinter. Ziel der Stadt ist es, die Versorgung mit Arztpraxen und Pflegeplätzen für die Gesamtstadt zu verbessern. Das Grundstück stellt die Stadt der Mössinger BeneVIT-Gruppe für 99 Jahre kostenfrei zur Verfügung. Erste Gespräche mit interessierten Ärzten sind bereits geführt. Allerdings rechnet BeneVIT-Geschäftsführer Kaspar Pfister damit, dass die Häuser frühestens 2023 fertig sein werden. Die Coronavirus-Pandemie hat den Zeitplan etwas verzögert.

Laut Claus Fecker, dem Leiter des Bauamtes, steht als nächstes die Schaffung der baurechtlichen Voraussetzungen an.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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