Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Meßstetten Bauland statt Fußballplatz

Von
Wo einst das Vereinsheim des Fußballvereins Meßstetten stand, soll nach dem Wunsch der Stadträte aus dem Kernort ein Kiosk entstehen. Das Vereinsheims wird derzeit von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs abgerissen.Foto: Steidle Foto: Schwarzwälder Bote

Eine Ortsbegehung haben die Meßstetter Gemeinderäte, die direkt aus dem Kernort kommen, gemeinsam unternommen – und dabei im Vorfeld der Haushaltsberatungen für 2021 den Eindruck gewonnen, dass es – unbeschadet aller Fortschritte – in den kommenden Jahren noch viel zu tun gibt.

Meßstetten. Nach wie vor steht die Frage im Raum, in welchem Umfang die Sportanlagen auf dem Geißbühl saniert werden sollen. Zur Erinnerung: Nachdem der Sportplatz auf dem Blumersberg dem neuen Sport- und Freizeitgelände hatte weichen müssen, benötigten die sporttreibenden Vereine in der Kernstadt Ersatz. Es besteht Einigkeit darüber, dass die Sanierung des Sportplatzes im Haushalt 2021 berücksichtigt werden soll; ob dabei ein Rasen- oder ein Kunstrasenplatz herauskommt, müssen die weiteren Beratungen im Gemeinderat zeigen.

Wichtig war den anwesenden Ratsmitgliedern dabei, dass die angrenzenden Sportanlagen dem Schulsport zugänglich gemacht werden. Bürgermeister Frank Schroft kündigte an, dass er noch im Herbst einen Gesprächstermin mit den sporttreibenden Vereinen sowie den Schulen anberaumen werde – und dass man sich um die Aufnahme in den Investitionspakt Sportstätten bewerben werde, um Fördermittel zu erhalten.

Darüber hinaus stand die Gestaltung der Freifläche in der Ebinger Straße 43, dem ehemaligen Groz-Haus, zur Debatte. Die Räte schlugen vor, eine Bienenweide anzulegen und Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Ferner wird in diesem Zusammenhang eine Aufweitung des Kreuzungsbereichs von Ebinger und Kapellstraße geprüft.

Des weiteren verständigte man sich auf eine Parkkonzeption, die 46 Parkplätze sowie drei Behindertenparkplätze für die Besucher des Sport- und Freizeitgeländes auf dem Blumersberg vorsieht, und diskutierten Pläne für den Bau eines Kiosks vor Ort. Beide Themen kommen in der nächsten Sitzung des Technischen Ausschusses auf die Tagesordnung.

Abschließend erörterten die Kernortvertreter noch die Nachnutzung des brach liegenden Sportgeländes auf der Eichhalde und forderten die Verwaltung auf, die Möglichkeit einer Umwandlung in Bauland zu prüfen. Mit dieser Umwandlung, so der Wunsch, könnte zudem eine Verkehrsberuhigung einhergehen.

Artikel bewerten
0
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.