Kurze Lagebesprechung: Wie soll’s weitergehen in der brennenden Schule? Foto: Lissy Foto: Schwarzwälder-Bote

Übung am Meßstetter Gymnasium: Schüler und Lehrer verlassen Gebäude / Feuerwehr mit Verlauf zufrieden

Von Werner Lissy

Meßstetten. Die Unterrichtsstunden am Meßstetter Gymnasium wurden am Montagmorgen jäh unterbrochen. Um 7.45 Uhr gab der Rauchmelder Alarm. Schüler und Lehrer hasteten aus dem Schulgebäude in den Schulhof und brachten sich in Sicherheit. Zwischenzeitlich ist über die Notrufnummer 112 die Feuerwehr Meßstetten alarmiert worden.

Die Annahme: Im Technikraum im Untergeschoss der Schule war Feuer ausgebrochen und der Rauch zog über das Treppenhaus in das Gebäude. Nach sechs Minuten kam die Feuerwehr mit 22 Mann und vier Fahrzeugen, darunter auch die große Drehleiter, zum Einsatzort. Es galt, die in einem Klassenraum eingeschlossenen Schüler und ihren Lehrer, die sich nicht mehr über das Treppenhaus ins Freie bringen konnten, zu retten. Sofort wurde mit der Suche nach verletzten und vermissten Personen begonnen. Während dieser Suche brachten sich die in dem Klassenraum eingeschlossen Schüler mutig durch ein Fenster über die schwingende Drehleiter in Sicherheit. Schwierig war die Suche nach einem Schüler, der noch vermisst worden ist. Dieser ist dann in einem Klassenraum in der Nähe der Aula gefunden worden. So kam die für alle erleichternde Meldung "alle Personen gerettet".

Die Lehrer zählten vor dem Gebäude ihre Schüler, die Feuerwehr begann derweil zu Löschen. Schulleiter Norbert Kantimm informierte sich mehrmals beim Einsatzleiter Holger Hermann sowie Zugführer Ralf Smolle über den Verlauf und war froh, dass bei dieser überraschenden Übung alles so gut gelaufen ist.

Der Rauch wurde aus dem Gebäude gelassen. So konnte Kantimm nach 45 Minuten über Lautsprecher Entwarnung geben.