Polizisten mussten am Donnerstag bei einer Auseinandersetzung am Offenburger Bahnhof eingreifen. Foto: Inderlied

Ein Missverständnis führte am Donnerstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung am Bahnhof Offenburg.

Ein Missverständnis führte am Donnerstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung am Bahnhof Offenburg. Ein 30-jähriger türkischer Staatsangehöriger fühlte sich durch einen 19-jährigen deutschen Staatsangehöriger aufgrund des anhaltenden Blickkontakts bedroht. Er sprach diesen zunächst an, im weiteren Verlauf beleidigte er jedoch den 19-Jährigen. Dieser bedrohte daraufhin den türkischen Staatsangehörigen, der sein Arbeitsmesser zog, so die Polizei.

 

Gegenseitige Entschuldigung am Ende

Mit dem Messer konfrontiert sprühte der deutsche Staatsangehörige dem 30-Jährigen aus rund fünf Metern mit einem Reizstoffsprühgerät ins Gesicht, sodass dieser sein Messer fallen ließ. Eine am Bahnhof eingesetzte Streife der Bundespolizei schritt daraufhin ein und sorgte dafür, dass der türkische Staatsangehörige von einem Rettungswagen versorgt wurde. Bei der anschließenden Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der Blickkontakt lediglich zustande kam, weil der 19-Jährige überlegte hatte, ob er den ihm entgegenkommenden Mann kennt. Keiner der Beteiligten wollte einen Strafantrag stellen, stattdessen entschuldigten sie sich gegenseitig und konnten im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen ihren Weg fortsetzen. Das Messer sowie das Reizstoffsprühgerät wurden sichergestellt.