Noch einmal richtig die Kassen klingelten am Wochenende auf dem Volksfest in Schwenningen.
Viele hundert Menschen kamen aufs Messegelände und nutzten die vielen Fahrgeschäfte.
An diesem Montag, 1. September, geht der Rummel zu Ende. Noch bis 22 Uhr ist geöffnet.
Und die Bilanz sieht nach zehn Tagen rundherum gut aus. „Schwenningen ist ein toller Veranstaltungsort“, weiß Veranstalter Heinz Gebauer. Die Entscheidung aus den einst vier einzelnen Rummelplätzen in Villingen und Schwenningen ein gemeinsames Volksfest zu machen, sei richtig gewesen.
Ideales Gelände
„Jetzt konnten wir wieder eine Reihe toller Fahrgeschäfte auf einem Platz präsentieren, was vorher nicht möglich war“, so Gebauer mit Blick auf das große Gelände auf der Südwest-Messe in Schwenningen. Hier waren rund 35 Buden und Geschäfte aufgebaut.
Die meisten der Schausteller kennen sich seit Jahren. Viele begleiten die Familie zu den verschiedenen Veranstaltungen. Auch komme man privat miteinander gut aus. „Wenn wir abends nach dem Rummel zusammenstehen, haben wir acht Dialekte auf einem Fleck“, so Heinz Gebauer über seine Kollegen, die aus ganz Deutschland das Volksfest bespielen.
Das waren die Renner
Renner waren die Geschäfte wie Break-Dance, Disco Flyer oder auch Rocket. „Hier gab es noch Adrenalinstöße pur, was keine künstliche Intelligenz kann“, sagte Heinz Gebauer mit Blick auf das Liveergebnis.
Besonders die Rekommandeure leisteten ganze Arbeit. Hierbei handelte es sich um die Leute hinter den Kassen, die das Publikum mit lustigen Sprüchen animierten, mitzufahren. Auch übernehmen sie als Discjockeys die Beschallung des Fahrgeschäfts. Hier erinnerten sich ältere Rummelplatzbesucher am Wochenende, dass früher bei den Fahrgeschäften immer die neueste Musik lief.
Aber auch der Kinderflieger, der Autoscooter oder das Kettenkarussell kamen beim Publikum bestens an, wie die Schießbuden oder der Stand mit dem Büchsenwerfen.
Viele kommen am Feierabend
Positiv vermerkte Heinz Gebauer, dass es keine Vorfälle gab. „Es war ein friedliches Volksfest“, so der Veranstalter. Die Öffnungszeiten waren täglich bis 22 Uhr, dann mussten die Buden und Fahrbetriebe schließen.
Heinz Gebauer und seine Kollegen mussten feststellen, dass viele Besucher erst zur späten Stunde, kurz vor Feierabend, zum Volksfest aufs Schwenninger Messegelände kamen. „Es wäre schön, wenn die Leute nicht zu spät aufs Volksfest kommen würden“, hofft Gebauer auf das nächste Jahr.
Was die Terminierung betrifft, wolle man schauen, nächstes Jahr wieder im Spätsommer nach Schwenningen zu kommen. „Dann ist es einfach nicht mehr zu heiß und die Leute fühlen sich bei den Temperaturen wohler“, sagte Heinz Gebauer und freute sich, dass auch das Wetter mitspielte, ein stets wichtiger Faktor.