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Mercedes-Versteigerung Selbst der Autojüngling bringt zwei Millionen

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Der 190 SL Roadster kostete mal 20 000 D-Mark, heute 145 000 Euro. Foto: Lichtgut Christian Hass

Stuttgart - Formvollendete Karosserien, blitzender Chrom und jede Menge Glanz vergangener Tage: Sahnestücke früherer Epochen sind am Samstag bei der Versteigerung des Auktionshauses Bonhams im Mercedes-Benz-Museum unter den Hammer gekommen. Wer eines mit nach Hause nehmen wollte, musste tief in die Tasche greifen. Selbst die Schnäppchen waren kaum für unter 20 000 Euro zu haben, während für die Highlights Millionen hingeblättert wurden.

In einem ähnlichen Spektrum bewegte sich am Wochenende das Angebot in den Hallen der Landesmesse bei der Retro Classics, die mit 90 000 Besuchern einen neuen Rekord schrieb. Auf der Messe lagen die Einstiegspreise allerdings niedriger. Sie reichten vom (verwohnten) 190er SLK Gebrauchswagen für 6900 Euro bis zum 300er SL-Flügeltürer. Dessen Preis („auf Anfrage“) zählt siebenstellig.

Immer wenn im Mercedes-Museum die vier Männer mit schwarzen Handschuhen ein besonderes Prachtstück hereinschoben, standen mehrere Zuschauer auf und ließen ihre Handys und Kameras blitzen. Etwa bei der Nummer 122, einem silbernen Mercedes-Benz SLR McLaren „Stirling Moss“ von 2009. Der startete bei einem Gebot von 1,1 Millionen Euro. Der Hammer fiel bei zwei Millionen, die 19 Prozent Importsteuer noch nicht eingerechnet.

Rekordbesuch bei den Retro Classics

In den Messehallen braucht es keine Samthandschuhe. Hier ist der Kunde dem historischen Blech näher, wirft einen prüfenden Blick auf den Unterboden, klopft Schweller ab. Viele wissen, wie sich Öl anfühlt, mancher schraubt selbst – und bedauert, wie die Mitglieder eines Mercedes-Clubs, wenn der Preis für Opas alte Mittelklasse ins Unerhörte abdriftet.

Starke Gefechte zwischen Bietern am Telefon und im Saal gab es im Museum um Schätzchen aus den 1930er Jahren. Sechs bis sieben Millionen Euro für das Mercedes 500-K-Cabrio mit der schwungvollen Karosserie von Jacques Saoutchik? Der Bieter-Wettstreit stoppte bei fünf Millionen. Gefahren wird der Wagen höchstens auf dem Trailer. Insgesamt kamen 158 Autos unter den Hammer. Hin und wieder, wenn ein sehr hoher Preis erzielt wurde, gab es Applaus. In den Messehallen freute sich der Kunde still.

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