Die SG Sonnenhof Großaspach steht kurz vor der Meisterschaft in der Oberliga. Trainer Pascal Reinhardt spricht mit uns über die Saison und richtet den Blick auch schon auf das Duell mit dem FC Holzhausen.
80 Punkte nach 28 Spielen und dabei unbesiegt, die beste Offensive der Liga (89), die beste Defensive (18), 14 von 14 gewonnenen Auswärtsspiele und mit Fabian Eisele (29 Treffer) den mit Abstand besten Torjäger der Liga: Diese beeindruckenden Zahlen und Fakten unterstreichen die bisherige Fabelsaison der SG Sonnenhof Großaspach in der Oberliga Baden-Württemberg.
Da ist es nicht verwunderlich, dass die Meisterschaft für das Team von Pascal Reinhardt kurz bevorsteht. An diesem Wochenende bräuchte es neben einem eigenen Sieg noch Schützenhilfe der Konkurrenz, am kommenden Wochenende hätte man das Meisterstück dann gänzlich in eigenen Händen. Der gebürtige Horber, der die Fußballschuhe auch für den VfL Nagold schnürte und den FC Holzhausen coachte, sagt gegenüber unserer Redaktion: „Das Kribbeln bei den Jungs ist auf jeden Fall da. Wann wir es schaffen, ist mir egal. Entscheidend ist, dass es so weit kommt.“
Der Blick zurück
In der Vorsaison war die SG in einer ähnlichen, wenn auch nicht ganz so guten Ausgangsposition. Am Ende stand man mit leeren Händen da, weil es in der Liga nur für Platz drei reichte und das WFV-Pokal-Finale im eigenen Stadion verloren ging. „Andere Teams zerbrechen an so einem Negativerlebnis. Wir haben da auch Kraft und Motivation raus gezogen und wollen dieses Jahr etwas zu feiern haben“, so Reinhardt.
Eine Möglichkeit dazu gibt es auch noch im Pokal. Am Mittwoch reist man im Halbfinale ausgerechnet zu Reinhardts Ex-Verein, den FC Holzhausen. „Wir hatten letztes Jahr eine wunderschöne Reise im Pokal und wollen wieder ins Finale. Das wird aber alles andere als ein Selbstläufer. Ich kenne noch viele Spieler, Holzhausen hat viel Wucht und Tempo“, weiß Reinhardt Bescheid. Beim jüngsten Heimspiel gegen Schwäbisch Hall war er als Beobachter vor Ort. Das Spiel wird sicherlich eine große Kulisse ins Panoramastadion locken.
Lohn für harte Arbeit
Reinhardt gefällt besonders, welche Mentalität seine Mannschaft entwickelt hat. Er schwärmt: „Die Jungs übernehmen Verantwortung und sind immer präsent auf dem Platz. Wir kommen in den Spielen auch gegen Widerstände an.“ Als Lohn könnte das Double herausspringen – dies wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.
Die nächste Saison wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der SG bestreiten. Sollte der Aufstieg gelingen, hat Reinhardt einen gültigen Vertrag. Und er fügt hinzu: „Ich fühle mich wirklich sehr wohl.“