Nachdem Beamte des Zolls in Lörrach, Offenburg und Freiburg Durchsuchungen durchgeführt hatten, ergaben sich in zwanzig Fällen Hinweise auf Regelwidrigkeiten.
Insgesamt 70 Zöllner waren am Dienstag auf elf Baustellen an den Standorten Lörrach, Freiburg und Offenburg im Einsatz. Ziel war eine Finanzkontrolle mit dem Schwerpunkt Schwarzarbeit sowie Maßnahmen gegen die illegale Beschäftigung auf Baustellen. Laut einer Mitteilung des Hauptzollamts Lörrach befragten die Beamten bei 36 verschiedenen Unternehmen 203 Beschäftigte.
Ziel der Befragungen war es, festzustellen, ob die Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, ob Sozialleistungen zu Unrecht bezogen wurden und ob die Mindestlöhne eingehalten werden. Dabei ergaben sich laut Mitteilung in insgesamt zwanzig Fällen Hinweise auf mögliche Regelwidrigkeiten.
So wurden fünf mutmaßliche Verstöße gegen die Zahlung des Mindestlohns festgestellt – drei davon in der Ortenau. In vier Fällen konnten die Beamten nicht nachweisen, dass die Beiträge zu den Sozialkassen in richtiger Höhe oder überhaupt abgeführt werden (zwei Mal in der Ortenau).