Für 65 Jahre Treue ehrt Hüfingens Neu-Kolpingvorsitzender Andreas Kupferschmid (rechts) Otto Böhm (Fünfter von rechts) und Lothar Schafbuch (rechts daneben). Auch (von links) Klaus Käfer (25 Jahre), Walter Leichenauer (50), Andreas Waldner (25), Lothar Buri, Martin Böhm, Joachim Seger und Thomas Haiz (alle 40) freuen sich über Auszeichnungen. Foto: Roland Sigwart

Der Hüfinger Verein berichtet von 203 Mitgliedern. Sechs weitere Neuzugänge stehen in Aussicht.

Die Erfolgsgeschichte der Hüfinger Kolpingfamilie geht weiter. Bei der Hauptversammlung des mehr als 200 Mitglieder zählenden Vereins zog der neue Vorsitzende Andreas Kupferschmid eine positive Bilanz seines ersten Jahrs im Amt.

 

„Als Vorsitzender an der Spitze des Vereins war das letzte Jahr noch spannender als die Jahre zuvor. Der lebendige und enge Zusammenhalt zwischen Alt und Jung und das unermüdliche Engagement der Mitglieder füreinander und für die Gemeinschaft machen uns als Kolpingssöhne so stark“, freute sich der 33-Jährige.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kolpingfamilien, aber auch zur Mitgliederentwicklung allgemein in den Vereinen, geht es bei der Hüfinger Kolpingfamilie schon seit Jahren stetig bergauf. Die Mitgliederzahlen stiegen von 2012 mit 170 Personen auf aktuell 203 Mitglieder. Wie den Hüfingern von allen Seiten berichtet wird, sind es vor allen Dingen das gemeinsame Tun und der enge Zusammenhalt zwischen Jung- und Altmitgliedern, die den Reiz des Hüfinger Vereins ausmachen.

Über diesen Umstand freute sich auch Präses Pfarrer Klaus Käfer: „Ich bin total froh, dass ich in der Hüfinger Kolpingfamilie Mitglied sein darf. Keine Kolpingfamilie ist so cool wie die Hüfinger. Immer ist jemand da und engagiert, das ist so großartig und wertvoll bei Euch in Hüfingen.“ Auch Fabian Schneider, der leitende Pfarrer der zukünftigen Großpfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen, betonte die Bedeutung des Vereins: „Sie spielen in der neuen Pfarrei eine ganz große und überaus wichtige Rolle“.

Wichtige Rolle in der neuen Pfarrei

Neu aufgenommen wurden Roland Wullich und Stefan Heinzmann. Sechs weitere werden voraussichtlich 2026 hinzukommen: Als Anwärter und „Hereinschnupperer“ wurden Henri Limberger, Roland Wehinger, Dennis Faller, Marco Baur, Frederic Scheu und Leo Krausbeck vorgestellt. Nach sieben Jahren als Kolpingjugend-Leiter wurden Patrick Roßhart und Johannes Boos verabschiedet. Ihre Ämter übernehmen die für ein Jahr gewählten Sebastian Bäurer und Linus Rosenstiel. Die beiden leiten den Kolpingnachwuchs zusammen mit dem im Amt bestätigten Marcel Bossert.

Bestätigt wurden außerdem die Beisitzer Werner Krachenfels und Kassenprüfer Tilo Flaig. „Zufrieden mit dem Spendenaufkommen“ zeigte sich „Obernikolaus“ Michael Bolli mit der auch dieses Jahr laufenden Kolping-Nikolausaktion, bei der sechs Nikolaus-/Knecht-Ruprecht-Paare rund 1000 Kinder und etwa 300 Senioren besucht hatten.

Der Erlös kommt der Mukoviszidose-Hilfe von Lars Hauser und der Geisinger Organisation „Asante Tanzania“ zugute. „Volles Programm“ ist bei Kolping auch für kommendes Jahr angesagt.

Volles Programm auch im Jahr 2026

Los geht es mit dem Kolping-Fasnetball am 31. Januar und 1. Februar, bei dem es mit der MS Kolping nach dem Motto „Volle Fahrt voraus“ auf Kreuzfahrt geht.

Mit drei Ständen, einem Bierwagen, einem Saftladen und einer neuen Festlaube wirkt Kolping beim Hüfinger Stadtbächlifest von 25. bis 27. Juli mit. In sechs Jahren steht ein großer Anlass an: 2032 soll in großem Stil das 100-jährige Bestehen gefeiert werden.

Die Ehrungen

Für ihre jahrzehntelange
aktive Mitgliedschaft wurden 16 Mitglieder der Kolpingfamilie Hüfingen geehrt. Seit 65 Jahren engagieren sich Otto Böhm und Lothar Schafbuch im Verein. Seit 60 Jahren ist Herbert Weiss Mitglied, seit 50 Jahren Walter Leichenauer. Seit 40 Jahren aktive Mitglieder sind Lothar Buri, Stefan Laufer, Bernd Mäder, Joachim Seger, Hans Salzmann, Martin Böhm, Georg Gilly, Thomas Haiz, Hubertus Hofmaier und Joachim Mayer. Eine Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft nahmen Klaus Käfer und Andreas entgegen.