Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Mehr Rechte für Behinderte Nicht nur Bau-Barrieren sollen fallen

Von
Foto: dpa/Symbolfoto

Stuttgart - Die Grünen erwarten sich nicht weniger als eine Revolution, wenn Deutschland erst einmal die UN-Konvention für die Rechte Behinderter umgesetzt hat. Doch bis dahin, das räumen sie ein, ist es noch ein weiter Weg.

Papier ist geduldig, heißt es, und die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) benötigt gleich 40 Seiten Papier. Wird es also noch Jahrzehnte dauern, bis Behinderte das Recht auf Selbstbestimmung so wahrnehmen können, wie es die Konvention vorsieht? Auch Deutschland hat dieses Übereinkommen vor genau einem Jahr unterzeichnet. Doch unbegrenzt Zeit dürfen sich Bund und Länder sich mit der Umsetzung nicht lassen.

Bereits nach zwei Jahren ist ein "umfassender Bericht über die Maßnahmen" sowie die erzielten Fortschritte fällig. Deshalb folgert jetzt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Bärbl Mielich: "Die Landesregierung ist gefordert, die Umsetzung muss zeitnah durch die Länderparlamente erfolgen."

Für die betroffenen Menschen sieht sie eine Revolution heraufziehen. Denn Behindertenpolitik werde auf eine ganz neue Grundlage gestellt: Nicht der Makel stehe im Vordergrund, den es zu beseitigen gelte, die Konvention betone vielmehr Behinderung als Bestandteil der Vielfalt des menschlichen Lebens. 

Artikel bewerten
0
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.