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Mehr Einbrüche im Herbst Polizei bietet Beratungs-Hotline an

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Bei gekippten Fenstern hat ein Einbrecher leichtes Spiel. Fenster sollten bei Abwesenheit geschlossen sein. (Symbolfoto) Foto: von Ditfurth/ dpa

Zollernalbkreis - Mit dem Beginn der Winterzeit und den länger werdenden Nächten haben auch Einbrecher wieder Hochkonjunktur. Diese nutzen gerade nach der Zeitumstellung die frühe Dunkelheit in den Abendstunden aus, um auf Beutezug zu gehen, warnt die Polizei.

Obwohl die Fallzahlen des Wohnungseinbruchs im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen seit dem Höchststand im Jahr 2014 mit 1153 Fällen auf 702 im Jahr 2019 deutlich reduziert werden konnten, stelle die Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität weiterhin einen der Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit dar.

Kontrollen sollen abschreckend wirken

Durch lage- und brennpunktorientierte Maßnahmen werde das Bekämpfen dieser Delikte verstärkt, insbesondere durch offene Präsenz, gezielte Streifentätigkeit, Intensivierung der Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch zivile Kräfte zum Einsatz kommen. Auch durch Kontrollen, insbesondere an Ausfallstraßen, sollen Täter abgeschreckt werden und Einbrüche aufgeklärt werden.

Dabei würden die örtlichen Kräfte der Polizeireviere, der Verkehrs- und Kriminalpolizei bei einzelnen Kontrollen durch die Polizeihundeführerstaffel, die Reiterstaffel und weitere Beamte des Polizeipräsidiums unterstützt.

Auf Mithilfe der Bevölkerung angewiesen

Da ein Großteil der Wohnungseinbrüche in den Nachmittags- und frühen Abendstunden verübt werde, werde die Polizei ganz besonders in diesen Zeiten verstärkt präsent sein.

Doch die Polizei allein kann Einbrüche nicht gänzlich verhindern – hier ist sie auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, sei es durch Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge oder durch eigene Vorsichtsmaßnahmen.

Für die Einbrecher ist es laut Polizei wichtig, dass alles möglichst schnell geht. Leisteten Fenster und Türen erheblichen Widerstand, würden die Ganoven ihr Vorhaben schnell aufgeben. Dass Präventionsmaßnahmen wirken, belege der in den vergangenen Jahren stetig gestiegene Anteil der Einbruchsversuche. Immer mehr Täter scheitern offenbar an den Sicherungseinrichtungen der Wohnungen. Schon durch einfache Maßnahmen könne jeder etwas für seine Sicherheit tun und seine Wohnung oder sein Haus sicherer machen. Gerade bei Neu- oder Umbauvorhaben ließen sich Sicherungsmaßnahmen kostengünstig umsetzen oder nachrüsten.

Auf Wunsch kommt Berater vor Ort

Deshalb bietet die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Reutlingen Haus- und Wohnungsbesitzern Beratungen über die richtigen Sicherungsmaßnahmen an. Auf Wunsch kommt ein Berater vor Ort, um maßgeschneiderte Vorschläge zu unterbreiten, wie ein Haus oder eine Wohnung wirksam gesichert werden können. Sämtliche Beratungen sind kostenlos.

Termine können unter der Telefonnummer 07121/ 9 42 12 24 oder per E-Mail unter reutlingen.pp.praevention@polizei.bwl.de vereinbart werden. Zusätzlich wird in nächster Zeit – abhängig von der Entwicklung der Pandemie-Lage – in mehreren Städten im Präsidiumsbereich der Info-Truck des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg unterwegs sein.

An diesem Info-Truck können sich die Bürger über die Sicherungsmöglichkeiten informieren und von Präventionsspezialisten beraten lassen. Die genauen Termine und die Standorte des Informationsfahrzeuges werden auch auf der Homepage www.polizei-reutlingen.de und auf Facebook unter www.facebook.com/PolizeiReutlingen veröffentlicht.

Einbrecher kennen jedes Schlüssel-Versteck

Die Polizei rät, auch bei kurzer Abwesenheit Haus- und Wohnungstüre immer abzuschließen und Fenster nicht gekippt zu lassen. Auch Balkon- und Terrassentüren sollten möglichst mit mechanischen Sicherungen versehen werden. Schlüssel sollten niemals außerhalb der Wohnung versteckt werden, denn Einbrecher kennen jedes Versteck.

Rollläden sollten nur zur Nachtzeit und keinesfalls tagsüber geschlossen werden, damit Einbrecher nicht erkennen, dass niemand zu Hause ist.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.k-einbruch.de. Die Spezialisten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Reutlingen und in Balingen sind vom 26. Oktober bis zum 6. November jeweils montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 18 Uhr unter der Hotline 07121/9 42 12 24 erreichbar.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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