Sichtlich erfreut blicken Bürgermeister Stefan Hammer (Zweiter von rechts), Kämmerin Melanie Hägele (von links), Bauhofleiter Markus Kohler sowie Sebastian Schmidtke und Daniel Bleibel (beide Greenmanufaktur) dem zwanglosen Austausch mit den Bürgern am frühen Freitagabend entgegen. Foto: Fahrland

Am 8. Mai wird das neue Konzept mit der innovativen Möblierung und Bepflanzung mitten in Vöhringen vorgestellt – „am lebenden Objekt“ gewissermaßen.

Erste Maßnahmen zur Begrünung und Belebung des Dorfplatzes als Treffpunkt für alle Generationen sind abgeschlossen. Ob und wie weitere Haushaltsmittel eingesetzt werden, wird auch davon abhängen, ob die Umgestaltung den angestrebten Zweck erfüllt, die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

 

Einer kleinen Einweihung steht nichts mehr im Wege. Am Freitag, 8. Mai von 17 bis 19 Uhr ist die Bevölkerung eingeladen, das Ergebnis bei einem Feierabendgetränk in Augenschein zu nehmen und sich mit den Verantwortlichen auszutauschen.

Im Vorfeld von der Angebotsphase bis zur Auftragsvergabe hatten sich die Verwaltung und die Gemeinderäte viele Gedanken gemacht und in der Greenmanufaktur aus Sulz den geeigneten Partner für die Realisierung ihrer Vorstellungen gefunden. Beim Pressetermin vor Ort stellten jetzt Bürgermeister Stefan Hammer, Kämmerin Melanie Hägele, Bauhofleiter Markus Kohler sowie Daniel Bleibel und Sebastian Schmidtke von der Greenmanufaktur die bislang umgesetzten Maßnahmen vor.

Umsetzung in Etappen

Bereits im Herbst hatte das Pflanzbeet Richtung Mühlbachstraße eine neue, höhere Umrandung aus robustem, langlebigem Cortenstahl und ebenso wie das große Beet am Kriegerdenkmal frischen Boden und eine neue Bepflanzung erhalten.

Zwei Säuleneichen rahmen nun das Denkmal ein und ersetzen die bisherigen Mehlbeeren. Im Nachbarbeet wird ein weißblühender Osterschneeball zukünftig seinen Duft verströmen. Ergänzt werden die strukturgebenden Gehölze durch eine dauerhafte, trockenheitsunempfindliche Staudenbepflanzung. Sie wurde so gewählt, dass im Jahresverlauf immer etwas blüht.

Gute Erfahrungen

Zusätzlich wurden diese Woche zwei mobile Pflanzbehälter aus wartungsfreiem Cortenstahl aufgestellt, bestückt mit einem Eisenholzbaum, einer Kupferfelsenbirne, Kräutern und Stauden. Ein Modul ist über Eck mit einer Sitzbank aus Robinienholz ausgestattet. Sind die Pflanzen erst ordentlich eingewurzelt, kommen sie auch in Trockenzeiten mit wenig Gießaufwand zurecht. Die Behälter enthalten ein integriertes Wasserreservoir mit Überlauf, das nur noch einmal pro Woche aufgefüllt werden muss. „Wir haben mit dieser Eigenentwicklung bereits gute Erfahrungen gesammelt“, versicherte Sebastian Schmidtke.

Die schweren Pflanzgefäße bieten mehrere Vorteile. Sie lockern die große Pflasterfläche auf, verhindern aber nicht die Platznutzung bei Veranstaltungen, da sie vom Bauhof mit geeignetem Gerät mit geringem Zeitaufwand versetzt werden können. Sie eignen sich zudem zwecks Absicherung zur Verwendung als Poller. Weitere Module können bei Bedarf problemlos ergänzt werden.

Im Haushalt 2026 standen für die Aufwertung des Dorfplatzes insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung. Dieses Budget wurde mit der Umgestaltung der Beete an der Mühlbachstraße und um das Kriegerdenkmal sowie mit den beiden Stadtmöbeln laut Auskunft von Kämmerin Melanie Hägele noch nicht in vollem Umfang in Anspruch genommen. Für mögliche weitere Maßnahmen seien 2027 nochmals 20.000 Euro eingeplant.