Die Guggenmusik „Driewili-Stampfer“ mit ihrem Dirigenten Bene Hertweck an der Posaune. Foto: Bohnert-Seidel

Gugge-Sound, schrille Kostüme und gute Stimmung: Beim 26. „Guggefescht“ feierten rund 700 Narren in der Sternenberghalle in Friesenheim das 33-jährige Bestehen der „Driewili-Stampfer“.

Ausgelassenheit kannte am Samstagabend nur einen Namen: „Guggefescht“ in der Sternenberghalle. Mit ihrem 26. „Guggefescht“ feierten die „Driewili-Stampfer“ in Friesenheim ihr 33-jähriges Bestehen. Allein die Anmeldungen von 40 Häs- und Musikgruppen brachte knapp 700 Gäste.

 

Die „Driewili-Stampfer“ machten bei ihrem Fest nicht einfach nur die Tür an der Sternenberghalle auf: Im Närrischen bunten Kleid wurde die Halle geschmückt und die Bühnenshow glänzte in diesem Jahr mit ganz besonderen Höhepunkten. So wurde DJ Schallinio gleich in die Luft gehoben und hinter das Symbol eines riesigen Holzschuhs gepackt. Außerdem gab es zur Einstimmung eine einzigartige Lasershow.

Danach teilte sich die Menge und durch die Halle bahnten sich die knapp 50 Musiker ihren Weg aus dem Foyer zur Bühne. Lautes Getöse im kultigen, schmetternden Gugge-Sound machte sich breit. Viele zückten ihre Handys und nahmen Lasershow und Sound mit auf. Wo die „Driewili-Stampfer“ auftreten, fesseln sie ihre Fans im Nu. Von Null auf 100 stieg die Festlaune.

Zum 33. Bestehen gratulierten auch die befreundeten Guggemusiken aus Reichenbach mit den „Richebacher Schutterschlurbi“ oder die „Moore-Bätscher“ aus Kippenheim sowie die „Scholle-Dudler“ aus Ichenheim. Zu den festen Größen in Friesenheim zählen mittlerweile bei den „Guggefeschten“ auch die Guggenmusik aus Hardt genannt „Sälle 15“.

Mehr als 50 Helfer waren beim „Guggegescht“ im Einsatz

Feen, Bären, Piraten, Harry Potter oder Frühlingsblumen mischten sich unter das närrische Volk. „Arbeitslos auf Malle“ thematisierten mit ihrem Kostüm vier Freunde aus Oberweier. In ihrem Arbeitseifer haben sie mit Kehrbesen und Schaufel schnell alle Zweifel an einem vergnüglichen Abend weggefegt. Eine andere Gruppe hat die Lieblingsnascherei aufgegriffen und sich als kleine bunte Schokolinse verkleidet. Das Narrenvolk feierte in der Sternenberghalle ausgelassen und hüpfte und tanzte von Anbeginn auf den Bänken mit.

„Arbeitslos auf Malle“ war das Motto von Matthias Eble (von links), Martina Arnemann, Ute Fühner-Eble und Rudi Baumann Foto: Bohnert-Seidel

Mehr als 50 Helfer waren im Einsatz und haben für ein gutes Gelingen des Fests beigetragen. Ohne dieses Ehrenamt könnten die „Driewili-Stampfer“ nicht selbst auf der Bühne stehen und ihr Fest entspannt und fidel eröffnen. Knapp eine halbe Stunde lang rockten die „Driewili-Stampfer“ die Bühne bis sie den Weg für weitere Showbands und Guggemusiken frei gemacht haben.

Weitere Termine

Wer von den „Driewili-Stampfern“ nicht genug bekommen hat, kann sich den Sonntag, 25. Januar, vormerken. Ab 11 Uhr werden sie ein Platzkonzert auf dem Grundschulhof in Friesenheim geben. Am Sonntag, 8. Februar, ab 10 Uhr beteiligen sich die „Driewili-Stampfer“ an der Narrenmesse in der St. Laurentiuskirche in Friesenheim und am Donnerstag, 12. Februar, ist ab 18 Uhr Hemdglunkerumzug und anschließend „Schmudo-Ball“ im Georg-Schreiber-Haus.