Beim IG-Abend in der Ichenheimer Langenrothalle bekamen die Gäste ein vielfältiges Programm geboten. Mehr als 100 Akteure mischten auf der Bühne mit.
Närrisch bunt war der Abend der IG-Fasent Ichenheim. „Denn wo könnt`s schöner sein“ verlautete es bereits im Programm, bei dem Tänze und Wortbeiträge für launige Stimmung sorgten.
Bevor der Abend in der Langenrothalle startete, heizten die MVI-Fezzer dem Publikum mit Partyhits ein und animierten zum Mitsingen und Mitschunkeln. Mehr als 100 Akteure gestalteten das Programm des diesjährigen IG-Abends. Ein Rekord, wie Moderatorin Simone Kieper betonte.
Mit einer Sicherheitseinweisung durch Alisa Schäfer und Laura Schnebel wurde das Programm auf dem Flug „702-Scheener Owe“eröffnet. Mit dem Wunsch eines sicheren und feuchtfröhlichen Abends gab das Duo die Bühne für die Showtanzgruppe des Musikverein Altenheim frei, die als Cheerleader über die Bühne wirbelten.
Die Funkemariechen waren als Urgestein auch dabei
Klatsch und Tratsch stand mit den Ichener Tratschwiebern auf dem Programm. Steffi Löffel und Marianne Siegenführ philosophierten in humorvoller Weise über das Älterwerden und die Gemeinsamkeiten von E-Autos und Durchfall. Ein echtes „Hai-Light“ war mit dem Hexesome geboten: Als Haie tanzten die Jugendlichen über die Bühne und schwangen zu Katy Perrys „California Gurls“ das Tanzbein.
Ein Importschlager war mit Kättel und Karlheinz Unterdorfer auf der Ichenheimer Bühne: das Meißenheimer Duo Tamara Krämer und Simon Lechleiter tratschte über das Eheleben und die Widrigkeiten zwischen Mann und Frau. So durfte auch so manch schlüpfriger Wortwitz nicht fehlen.
Als Ichener Fasent-Urgesteine bezeichnete Simone Kieper die Funkemariechen, die seit vielen Jahren das närrische Programm bereichern. Die jungen Frauen wirbelten gekonnt über die Bühne, bevor die Ichener Scherzbube vom Männergesangverein (Timo Reichenbach und Christian Wendle) das Publikum in die Pause verabschiedeten.
Die Ichener Scherzbube luden zum Mitsingen ein
Gemeinsam stimmten die Männer und die Gäste ein Prosit an – daraufhin war es an den Besuchern, in Schlager wie „Herzilein“ oder „An der Nordseeküste“ miteinzustimmen oder mitzuschunkeln. So kam das Duo ohne Zugabe nicht von der Bühne.
„How to make ä Welthit“ hieß es mit Murphy’s Law– so benötige es laut dem Trio gerade einmal vier Akkorde, um einen Welthit zu komponieren. In vier Akkorden reisten die Musiker durch nahezu sämtliche Genres und stimmten ledendäre Hits an, bei denen das Publikum mitsang.
Murphy’s Law spielte Welthits mit nur vier Akkorden nach
Mit lauten Buh-Rufen wurde Jörg Reichenbach auf der Bühne begrüßt. „Ich reg mich nit uff“ war das Motto des diesjährigen Auftritts, bei dem Reichenbach mit Wortwitz und Gesang glänzte. In diesem Jahr waren es nicht Geschichten aus dem Eheleben, sondern die Abgründe von Ichenheim: der Dorfchat. Diskussionen um nicht erhaltene Sonntagszeitungen, die Neugierde, die in den Dorfchat trieb und Hundekot in Gärten wurden humorvoll auf die Schippe genommen.
Mit den Tänzen der Backstreet Girls aus Grafenhausen und dem Tanz „Läz Dänz“ der Ichener Hexe wurde das Programm abgerundet. Mit einem abschließenden Höhepunkt endete das Programm das IG-Abends: Die Guggemusik „Scholledudler“ heizte den Besuchern mit ihren schrägen Klängen mächtig ein.
Nach Abschluss der Darbietungen konnten die Besucher zur Musik von DJ Bruddal weitertanzen und feiern.
Weitere Veranstaltungen
Die Ichener Hexe sind beim Hemdglunker-Umzug am Schmutzigen Donnerstag, 13. Februar, in Ichenheim dabei. Der Höhepunkt steht am Samstag, 15. Februar, an, wenn der große Umzug durch die Straßen von Ichenheim zieht. Der Freitag, 16. Februar, steht im Zeichen des Eiersammelns. Zum Abschluss der Fasent geht es am Dienstag, 17. Februar, zum Umzug in Altenheim.