Medikamente in Moskau sind teuer geworden. Foto: imago images/ITAR-TASS/Kirill Kukhmar

Seit dem Überfall auf die Ukraine mangelt es in Russland an Arzneien und medizinischem Gerät. Betreuungseinrichtungen wie dem Kinderhospiz Haus mit dem Leuchtturm brechen die Spenden weg – die eigenen Leute haben selbst wenig, und ausländische Gelder kommen nicht mehr an.

Manchmal verbringt Lida Moniawa ganze Tage in den Apotheken quer durch Moskau. Besorgt hier zwei Packungen Fiebersaft, dort Medikamente gegen Epilepsie. Sie ist zu einer Suchenden geworden, wie auch ihre Mitstreiter in den Apotheken, bei Lieferanten medizinischer Geräte, bei Spendern. Nicht selten werden sie abgewiesen, „nichts mehr da“, heißt es dann. Oder: „Es ist erst in einigen Monaten mit Ware zu rechnen, wann genau, ist unklar. Bezahlen muss man aber schon im Voraus“, sagt Moniawa. Die 34-Jährige kämpft für schwer kranke Kinder und ihre Familien im Moskauer Kinderhospiz, dem Haus mit dem Leuchtturm.

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