Der Neubau für die Betreuungsräume der Grundschule macht Fortschritte. Foto: Steinmetz

Der Neubau für die Ganztagsbetreuung auf dem ehemaligen Parkplatz zwischen Grundschule und Realschule macht Fortschritte.

Die Arbeiten seien gut im Zeitplan, bestätigt Bürgermeister Markus Huber. Er berichtet über ein weiteres Projekt: Das Dachgeschoss der Grundschule soll ausgebaut werden.

 

Lehrerzimmer und Rektorat sollen dort untergebracht werden. Momentan befindet sich ganz oben im Gebäude eine Wohnung. Die Mieter wüssten rechtzeitig Bescheid, dass sie ausziehen müssten.

Sechsstellige Kosten

Für den Umbau des Dachgeschosses hat die Stadt einen Bauantrag gestellt. Es sind einige bauliche Änderungen notwendig. Unter anderem muss der Brandschutz sichergestellt werden. Huber ist zuversichtlich, dass hier eine Lösung möglich ist. An der rückseitigen Fassade soll eine Rettungstreppe installiert werden.

Eine Riesenmaßnahme sei es nicht, sagt Huber. Er schätzt allerdings, dass die Kosten in einem sechsstelligen Bereich liegen werden. Auf Wunsch der Schule soll auch noch der Pausenhof vergrößert werden. Im hinteren Bereich kann dazu eine Fläche verwendet werden.

Im Oktober fällt die Entscheidung

Die Ganztagsbetreuung ist mit den jüngsten Beschlüssen des Gemeinderats finanziell neu geregelt worden. Mit dem Bau der Betreuungsräume strebt die Stadt nun eine Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2027/28 in Wahlform an. Zum 1. Oktober dieses Jahres muss ein entsprechender Antrag gestellt werden.

Zuvor sollen Ende Juni/Anfang Juli die Eltern befragt werden, ob Bedarf bestehe. Der Gemeinderat werde dann noch vor den Sommerferien über die Einführung der Ganztagsschule in Wahlform entscheiden.

Kurze Wege

Bisher befinden sich die Lehrerzimmer und das Rektorat der Grundschule im Realschultrakt. Mit der Verlegung zurück ins Dachgeschoss der Grundschule und den angrenzenden Betreuungsräumen im Neubau bekomme man alles aus „einem Guss“ und habe kurze Wege. Der Vorteil für die Realschule sei, dass die freiwerdenden Räume anderweitig genutzt werden können.

Der Rohbau wächst derweil in die Höhe und nimmt Gestalt an. Über den Winter ist nach Auskunft von Huber der Innenausbau geplant. Zum Schuljahresbeginn soll das zweigeschossige Gebäude fertiggestellt sein. Die Kosten sind mit 3,5 Millionen Euro veranschlagt. Allerdings zahlt das Land einen Zuschuss von 70 Prozent.

Die Straße zwischen Grundschule und dem neuen Gebäude wird Huber zufolge künftig nur eingeschränkt nutzbar sein. Für die Kinder brauche man einen geschützten Bereich.