Stolz auf die Ecovadis-Auszeichnung in Gold 2025: die geschäftsführenden Gesellschafter Juliane und Michael Hehl. Foto: Arburg

Die Firma Arburg aus Loßburg hat eine Auszeichnung für ihre Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit erhalten.

Bereits zum dritten Mal wurde Arburg im Oktober 2025 mit Ecovadis in Gold ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten nur die zwei bis fünf Prozent der weltweit nachhaltigsten Industrieunternehmen.

 

Der Maschinenhersteller aus Loßburg hat sich im Vergleich zum Vorjahr in allen Kategorien verbessert – von insgesamt 78 auf nun 83 Punkte – und zählt damit zu den Top zwei Prozent der mehr als 100 000 bewerten Unternehmen. Davon berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Ecovadis ist eine umfassende Nachhaltigkeitsplattform für globale Beschaffungsketten und bewertet mehr als 100 000 Unternehmen in den vier Bereichen Umwelt, nachhaltige Beschaffung, Ethik sowie Arbeits- und Menschenrechte.

„Wir beschäftigen uns bereits seit Jahrzehnten umfassend mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit. Trotz aller derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen bleiben wir bestrebt, nachhaltige Technologien zu fördern“, betont Michael Hehl, der als geschäftsführender Gesellschafter die Werksentwicklung verantwortet. „Im vergangenen Jahr haben wir wieder bedeutende Fortschritte erzielt und uns auch für die Zukunft hohe Ziele gesetzt.“

Nachhaltigkeitsbericht sorgt für Transparenz

Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin Global Marketing und Business Development, ergänzt: „Im ‚arburgGREENworld-Programm‘ bündeln wir alles zum Thema Nachhaltigkeit. Dazu zählen umfassende Aktivitäten für mehr Produktions- und Ressourcen-Effizienz sowie Kreislaufwirtschaft. Die relevanten Zahlen, Daten und Fakten machen wir in unserem umfangreichen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht auf der Website transparent.“

Als europäischer Hersteller von Spritzgießmaschinen positioniert sich Arburg laut Mitteilung mit validierten Klimazielen gemäß der Science Based Targets Initiative (SBTi). Das Unternehmen verfolge ambitionierte Ziele zur Reduktion der absoluten Treibhausgas-Emissionen und habe sich verpflichtet, bis 2050 in der gesamten Wertschöpfungskette eine Netto-Null-Emission zu erreichen.

Im Rahmen des Caron Disclosure Project (CDP) werde seit dem Jahr 2021 der Corporate Carbon Footprint (CCF) ermittelt. Hier sei Arburg mit der Bewertung „B“ eingestuft – und stehe damit in Sachen Klimaschutz, Ökologie und CO2-Emissionen im Vergleich zu anderen Maschinenbau-Unternehmen überdurchschnittlich gut da.