Der Schopflocher Maschinenbauer Homag präsentiert seine Zahlen für das erste Quartal 2026. Foto: Homag

Die Homag Group aus Schopfloch spürt eine Nachfragezurückhaltung der Kunden aus dem Möbelsektor – das spiegelt sich in den Zahlen wider.

Das erste Quartal 2026 der Homag Group spiegelt das weiterhin verhaltene konjunkturelle Umfeld in der Möbelindustrie wider. Das Geschäft mit automatisierter Produktionstechnik für Holzhäuser verlief hingegen weiter positiv, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung berichtet.

 

Vor diesem Hintergrund erzielte die Homag Group in den ersten drei Monaten einen robusten Auftragseingang in Höhe von 370 Millionen Euro und lag damit rund sieben Prozent unter dem hohen Vorjahreswert (397 Millionen Euro). „Wir spüren nach wie vor die Nachfragezurückhaltung der Kunden aus dem Möbelsektor“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Daniel Schmitt.

„Investitionen werden hier immer weiter nach hinten verschoben. Wann sich dieser Investitionsstau auflöst, ist derzeit nicht vorhersehbar.“ Der Auftragsbestand blieb zum 31. März mit 801 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau (31. März 2025: 825 Millionen Euro).

Vorstandsvorsitzender Daniel Schmitt Foto: Homag

Der Umsatz verringerte sich im ersten Quartal 2026 aufgrund der niedrigen Auftragseingänge infolge der Zollkonflikte im zweiten und dritten Quartal 2025 um rund neun Prozent auf 310 Millionen Euro (Vorjahr: 341 Millionen Euro).

Auch Ebit rückläufig

Der Rückgang des Ebit vor Sondereffekten auf 9,5 Millionen Euro (Vorjahr: 12,9 Millionen Euro) war geprägt vom niedrigeren Umsatzniveau, geplanten Einmalaufwendungen für eine Umstellung im IT-Bereich und höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

In den kommenden Quartalen erwartet Homag bei Umsatz und Ergebnis Verbesserungen im Vergleich zum Auftaktquartal. Die Zahl der Mitarbeitenden hat sich zum 31. März auf 6712 (31. März 2025: 6979 Mitarbeitende) reduziert.