Der „Dry January“ ist gerade in aller Munde. Alkoholverzicht ist angesagt. Martina und Moritz aus Sulz sehen das anders und schlagen als Alternative den „Try January“ vor.
Vorsätze gibt es im Neuen Jahr viele – manch einer will im Fitness-Studio mehr Sport machen, ein anderer im ersten Monat auf Alkohol verzichten, um den Körper zu entgiften – als Teil der Bewegung „Dry January“, übersetzt so viel wie „trockener Januar“.
Die Fernsehköche Martina und Moritz wollen etwas anderes ausprobieren – denn schließlich könne man unter dem Motto „Try January“, try heißt probieren, im Januar auch kritisch bewusst und moderat neue alkoholische Freuden entdecken. Dieser Idee, die sie im Netz entdeckt haben, wollen sie sich anschließen.
Das gehe beispielsweise mit den zwar „relativ wenig Alkohol enthaltenden, aber doch feinen und anspruchsvollen Apfelweine“, des Duttenhoferschen Apfelguts, schreiben sie in ihrem Newsletter.
Apfelsaft in vielen Variationen
Cidre, Secco und Apfelwein eigne sich beispielsweise zu deftigeren Gerichten – entsprechend zu sonst jeweils im Charakter bevorzugten Weißweinen- ebenso wie zur Brotzeit, besonders aber auch zu Fisch. Dabei hat das Koch-Experten-Paar besonders Matjes und bei den Meeresfrüchten die Muscheln im Blick.
Aber auch, wer „dry“ und „try“ verbinden möchte, wird im Online-Shop des Hofguts fündig – sei es Apfelsaft der Sorten Elstar, Boskoop oder Glockenapfel (um nur einen Teil der Auswahl zu nennen).
Restaurants, Gasthäuser, Spezialitäten
Und Martina und Moritz haben noch eine besondere Empfehlung: „Die Schaumweine wie Champagner servieren als Aperitif oder zu feinen Speisen“, lautet ihr Neujahrstipp. Wobei man das nicht nur im Januar alleine, sondern vom 26. Juni bis zum 2. Juli auch gemeinsam mit ihnen machen kann.
Denn da laden sie zur Reise in die Champagne ein. „Wir werden bei ausreichendem Interesse die Region bereisen, kleine Erzeuger und große Häuser besuchen, Restaurants, Gasthäuser und Produzenten von Spezialitäten besuchen und testen – und versprechen, wieder unser Bestes zu geben“, geben sie möglichen Teilnehmern einen kleinen Vorgeschmack.
„Sendungen vom Apfelgut
Und weiter: „Da der köstliche Champagner bekanntlich etwas Edles und Wertvolles ist und man dazu selten trocken Brot isst, wird diese Reise schon etwas kosten müssen, aber ihren Preis wert sein.“
Damit greifen sie auch die Kritik auf, die sich an ihren seit kurzem erhältlichen kostenpflichtigen Videos „Sendungen vom Apfelgut“ entzündet hatte. „Von manchen Menschen wurden wir der Geldschneiderei geziehen“, beschreiben Martina und Moritz die Reaktionen auf die Werbung für den Kauf der fünf Folgen – für 25 Euro pro Episode.
TV-Stars gehen leer aus
Kommentatoren, die diesen Verdacht äußerten, hätten wohl nicht bedacht, dass das Paar schließlich von etwas leben müsse. Die „Sendungen vom Apfelgut“ sind ein privates Projekt der beiden mit der Mediengestalterin Sonja Buchhop und keine Fortführung der WDR-Sendungen „Kochen mit Martina und Moritz“.
Zwischen 1988 bis 2021 wurden davon 414 Folgen produziert, seit 2021 erschienen jedoch nur noch Wiederholungen. „Leider übrigens, ohne uns auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Man bestückt also das öffentlich-rechtliche Programm regelmäßig mit unserem geistigen Eigentum ohne ein Honorar dafür. Billiger kann man nicht senden“, äußerten sich die TV-Stars damals zu den Konditionen.
Das Apfelgut hält jedoch nicht nur Schaumwein und Apfelsaft bereit. Der Pomme-Paradis, ein Apfelbrand mit 51 Prozent, kann ebenso genossen werden wie der Caribic Apple – Pomme-Chili, der Aromen karibischer Chilischoten aus dem Hofgarten im Apfelbrand mit 40 Prozent verbindet.