300 Besucher ließen sich vom Konzert mit Markus Wolfahrt und Lena Laval in Boll begeistern.
Mit seinem „Alpynia-Projekt“ gelang es Markus Wolfahrt, die rund 300 Besucher in der Pfarrkirche Boll zu begeistern. Dazu gehörten auch die Alphornbläser aus Jungingen, die das Konzert mit ihren imposanten Instrumenten eröffneten.
Auch die außergewöhnliche Akustik und eine exzellente Lichttechnik brachten eine besondere Stimmung in der St.-Nikolaus-Kirche.
Zwischen Musik- und Gesangsstücken setzte sich der ehemalige Frontsänger der Band „Klostertaler“ in einen alten Ledersessel und erzählte Geschichten zum Nachdenken und zum Schmunzeln.
Dank an Mutter, die Liebe schenkte
Klassische Weihnachtslieder, darunter „O du fröhliche“, „Unterm Tannenbaum“ und „Heidschi Bumbeidschi“, fehlten nicht im Alpyniaprogramm des bereits vierten Gastspieles des Künstlers in Boll.
Mit von der Partie war auch Sängerin Lena Laval, die unter anderem mit dem Weihnachtsklassiker „Der kleine Trommler“ begeisterte. Die junge Sängerin aus Stuttgart war neben Markus Wolfahrt Stargast.
Markus Wolfahrt erzählte beim Konzert über seine Kindheit und Familie mit sechs weiteren Geschwistern. Er dankte seiner Mutter, die Liebe schenkte, die sie als Bergbauernmagd nie erfahren durfte. Das folgende emotionale Instrumentalstück „Ave Maria“ versetzte das Publikum in eine nachdenkliche Stille.
Der „schönste Jodler der Welt“ erklingt
Nach der berührenden Flügelhornmelodie nahte das Finale. Der Abschluss des Konzertes war das gemeinsame Singen von Volksweisen aus Österreich. Ein nicht enden wollender Applaus stehender Besucher veranlasste zu mehreren Zugaben.
Hierbei durfte der „schönste Jodler der Welt“, wie Wolfahrt das Lied bezeichnete, „Der Andachtsjodler“, sowie „Stille Nacht“ im Duett mit Lena Laval nicht fehlen. Mit „Ciao Amore – bis zum nächsten Mal“ fand das Konzert einen passendes Ende, verbunden mit der Vorfreude auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.