Im Innenhof der Burgruine waren wieder zahlreiche Stände aufgebaut. Foto: Albert M. Kraushaar

Knapp 50 Stände lockten auch in diesem Jahr zahlreiche Gäste nach Zavelstein. Vereine, Feuerwehr und Touristik sorgten einmal mehr fürs Gelingen.

Mit „Fröhliche Weihnacht überall“ eröffnete die Sängerabteilung des Schwarzwaldvereins Bad Teinach-Zavelstein wenige Meter vor dem Eingang zur Staufenburg-Ruine musikalisch die elfte Burgweihnacht in Zavelstein. Anschließend gab Markus Wendel einen Einblick in das umfangreiche Angebot.

 

Der Bürgermeister machte dabei auch auf die enorme Logistik aufmerksam die von den Vereinen und Marktbeschickern im Vorfeld geleistet wird. Knapp 50 Stände in der engen Zufahrt bis zur Burgruine und deren Innenhof zu bringen stellt alljährlich eine Herausforderung dar. „Auch für die Anwohner“, so Wendel, die für zwei Tage Teile ihre Grundstücke und Einfahrten für die Aufstellung der Ständen überlassen würden.

„Tolle Arbeitsgemeinschaft“

„Um so ein zweitägiges Programm auf die Beine stellen zu können, bedarf es einer tollen Arbeitsgemeinschaft“, lobte der Bürgermeister – angefangen von Franziska Bürkle und ihrem Team von der Touristik, über die örtlichen Vereine und die Feuerwehr bis hin zu Thomas Schönhardt, der für die nötige Spannung in Sachen Strom für die Aussteller gesorgt habe.

Die musikalische Eröffnung Foto: Albert M. Kraushaar

„Die Angebotsvielfalt und die Beteiligung der örtlichen Vereine liegt uns besonders am Herzen“, erklärte Franziska Bürkle und wies auf einige Höhepunkte wie den Auftritt vom „Gospelchor Young Voices“ aus Stuttgart oder das Konzert des Männergesangvereins Egenhausen mit Tenor Andreas Kramer“ hin. Auch „Gotthard der Barde“ regte die Besucher im Eingang zur Burg mit seinen Harfenklängen zum Innenhalten an.

Besonderer Höhepunkt

Die kleinen Gäste wurden durch Lagerfeuer, Stockbrotbacken und Kerzenziehen angeleitet von „Tommy dem Weltenbummler“ sowie von weihnachtlichen Geschichten am Lagerfeuer des EC Emberg in den tiefen Burggraben gelockt.

Einen besonderen Höhepunkt stellte bei Einbruch der Dunkelheit ein fantastisches Lichterspiel auf die historischen Gebäude im Städtle, auf die Kirche und natürlich die Stauferburg dar. Die spiegelten sich aber immer mehr in Regentropfen statt in Schneeflocken wieder.

Einsatz für Spendenaktion

Nach einer windigen Nacht beruhigte sich die Wetterlage wieder, so dass auch die von Bürgermeister Markus Wendel angekündigte Spendenaktion „Herzenssache – Teinachtal hilft 2024“ fortgesetzt werden konnte.

Diese Aktion wurde unter anderem vom Bad Teinach-Zavelsteiner Gemeinderat mit einem Flammkuchenverkauf unterstützt und soll der für 2024 ganzjährig im DRK Kreisverband Calw ausgelegten Aktion „Glücksmomente“ zugutekommen.