Jede Menge Fragen gab es bei der Bürgerversammlung für Marbach und Rietheim.
Die ehemalige Marbacher Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple erkundigte sich, ob die Dachsanierung an der Grundschule nun eingeplant sei. Mit diesem Thema habe sie sich in ihrer Amtszeit intensiv beschäftigt.
Ortsvorsteherin Irina Ebauer konnte versichern, dass die Kosten dafür im Haushalt enthalten sind. Nach erfolgten weiteren Arbeiten käme das Dach an die Reihe.
Seniorenwohnheim
„Wie sieht es nun mit dem Seniorenwohnheim aus?“ wollte der ehemalige Ortschaftsrat Markus Kammerer wissen. „Das gestaltet sich schwierig“, so Ebauer. Was an Kosten geplant worden sei, würde nun nicht ausreichen.
Die Gemeinde hatte vor, den Gemeinschaftsraum für einen Betrag in Höhe von 310 000 Euro zu erwerben, möglicherweise könne es mehr werden. Die Abrisskosten für das Gebäude auf dem Areal sollten 110 000 Euro kosten, inzwischen seien es 160 000 Euro. „Wir müssen schauen, wie wir das gestemmt kriegen.“
Radfahrer
Sorgen um die Radfahrer machte sich Ulrich Förderer aus Marbach wegen der beiden Kreisverkehre im Ort. Ein Riesenproblem sei es, er habe bisher von 20 bis 30 verletzten Radfahren erfahren. „Hier muss mit Tempo-30 eine Ausnahmeregelung geschaffen werden“, forderte er. Eine Tempo-30-Zone sei ein Wunsch, an dem man schon lange dran sei, bestätigte die Ortsvorsteherin. Doch gab sie zu bedenken, dass Marbach in der Mitte zwischen anderen Orten liege und so bestehe die Gefahr, dass während des Berufsverkehrs Kolonnen in der Ortsmitte entstehen.
Bei einer nächsten Verkehrsschau soll das Thema noch mal besprochen werden. Aber, so bemerkte sie, seien es nicht nur die „bösen“ Autofahrer, es gäbe auch „schräge“ Radfahrer.
Kürzung für Vereine
Corina Vogelhuber, Rietheimer Ortschaftsrätin, wollte wissen, ob im Oberen Brühl in Villingen auch eine Schule vorgesehen sei. Roth ließ wissen, dass kein Bedarf einer weiteren Schule bestehe.
Der Rietheimer Ortschaftsrat Roland Meßmer sprach die Kürzung für die Vereine an. „Hier sind viele ehrenamtlich engagiert“, gab er zu bedenken. Die zehnprozentige Kürzung werde nach dem Rasenmäherprinzip erfolgen, erklärte der Oberbürgermeister.