Maeckes beschreibt sich selbst satirisch als zu sensibel, und er hat einiges zu sagen. Foto: /Monica Menez

Der Rapper Maeckes, Mitglied der Stuttgarter Band Die Orsons, hat sich längst auch als Solokünstler etabliert. Auf seinem aktuellen Album „Pool“ gibt er sich nachdenklich, satirisch und streitbar.

Stuttgart - „Zu sensibel“ sei er, singt der Stuttgarter Rapper Maeckes in seinem gleichnamigen Stück. „Zu sensibel für die Bibel, all das Blut, die Sühne, Blutintrigen“ intoniert er und zieht einen Vergleich zur letzten Staffel der blutrünstigen Fantasy-Serie „Game of Thrones“ – „doch die hab ich nicht gesehen, bin zu sensibel“. Die Satire geht noch tiefer, der Ich-Erzähler outet sich als „zu sensibel für Utopien“ und dafür, sich mit den Arbeitern zu beschäftigen, die in kongolesischen Minen „krepieren“. Musikalisch geht es hier rasant zur Sache mit einer synthetischen Montage, aus der mehr Mut zu Stromgitarren richtigen Punkrock hätten machen können.

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