Beim 13. Hertinger Machwerkmarkt waren Standbetreiber und Käufer bei Sonnenschein und blauem Himmel im Wetterglück. Dementsprechend sah man viele fröhliche Gesichter.
Organisatorin Margot Aenis war „richtig happy“. „Endlich mal kein Wind und kein Regen bei unserem Markt, wie das in der Vergangenheit so oft der Fall war“, freute sie sich. Das tolle Wetter sorgte für hohe Besucherzahlen und beste Kauflaune.
Insgesamt 35 Standbetreiber hatten ihre Tische in der Mohrengasse aufgebaut – einige neue waren dieses Jahr dazu gekommen. Weihnachtsschmuck und Weihnachtsdeko, selbst gemachte Kuscheltiere, Decken, Handschuhe, Stolen, Honig, Magenbrot, viele Gestecke und Kränze, ein Tierschutzverein verkaufte beleuchtbare Weihnachtsbäume, gefertigt aus weißem Seidenpapier und selbst gebackene Hundekekse, die bestens weggingen. Es gab tolle Fotoleinwände mit Impressionen aus Neuseeland, Island und Nordirland – unter anderem von der aus der Serie „Game of Thrones“ bekannten Buchenallee „Dark Hedges“. Keramikwaren, Kerzen und Leuchten und mehr waren im Angebot.
35 Aussteller bieten große Auswahl
Der MSC Rebland wirtete mit einer opulenten Auswahl an selbst gebackenen Kuchen und Gegrilltem, Ildiko und Attila Szabo hatten Sekt und Kürbis- und original ungarische Gulaschsuppe im Angebot. Gemütlich machen konnten es sich die Marktbesucher – viele davon kamen übrigens von außerhalb – an Tischen innerhalb und vor der großen Scheune von Margot Aenis. Auch Bürgermeister Carsten Vogelpohl stattete dem Markt einen Besuch ab.
Bekannte und neue Gesichter
Als älteste Verkäuferin war Luitgard Ehmsen mit hübschen Flohmarktartikeln angemeldet. „Luitgard kommt jedes Jahr und freut sich schon im Voraus“, berichtete Margot Aenis. Neu dabei war Hobbyimker André Spahlinger aus Hertingen mit verschiedenen Honigsorten. An seinem Stand konnten Frühjahrs- und Sommerhonig probiert werden.
Elke Hauert, ebenfalls aus Hertingen, hatte Holztabletts und -brettchen mit lustigen Sprüchen gestaltet. Neu war auch Hobbykünstlerin Ilke Weisenseel aus Bad Bellingen. „Ich habe alles mitgebracht, was zum Thema Weihnachten passt – im Haus habe ich ja genug gelagert“, sagte sie lachend. Weisenseel hat in den vergangenen Jahren viele Elemente der schönen Bad Bellinger Weihnachtsdekoration mitgestaltet.
Bemühen nach neuen Standbetreibern
Im Hintergrund organisierten Helfer auf Nachfrage bequeme Stühle und wärmende Kissen für ältere Gäste aus Privathäusern. „Ich habe glücklicherweise viele fleißige Helferlein auch für den Aufbau und den Abbau, ohne die wäre der Markt nicht machbar, denn ich mache die Organisation allein und fange bereits vier Monate vor dem Termin mit der Planung und auch den Einladungen an verschiedene Aussteller an“, fasste Margot Aenis zusammen. Jedes Jahr bemüht sie sich zudem, neue Standbetreiber aus dem Umland und besonders auch aus Hertingen zu gewinnen – neben Spahlinger und Heckert gehörte diesmal auch Martina Gempp dazu, die ebenfalls viele zur Herbst- und Winterzeit passende kleinere Kunstwerke an ihrem Stand präsentierte.
Mit dem diesjährigen Markt jedenfalls war Aenis sehr zufrieden. Besser könne es wetter- und stimmungstechnisch gar nicht laufen, war nicht nur ihre Meinung, sondern auch die der Marktbeschicker und Gäste.