Präsident Claus Vogt vom VfB Stuttgart hat sich zu Wort gemeldet. Foto: Pressefoto Baumann

Claus Vogt, Präsident des VfB Stuttgart, hat sich erneut zur Aufarbeitung des Datenskandals geäußert – und den Blick auf die kommenden Mitgliederversammlung gerichtet.

Stuttgart - Präsident Claus Vogt vom VfB Stuttgart hofft, im Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten „das Schlimmste“ überstanden zu haben. „Ich sehe und fühle zumindest etwas Ruhe und das ist gut für den VfB“, sagte er im Interview mit der „Ludwigsburger Kreiszeitung“ (Dienstagsausgabe). „Wobei die nächste Wahl ja bevorsteht. Ich befürchte, dass manche wieder eine Kampagne starten könnten.“ Vor den Wahlen im Juli sollten alle den Respekt und Anstand beibehalten. Der Streit im Verein hatte sich unter anderen an der Aufarbeitung des Datenskandals entzündet.

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„Was die Aufklärung der Datenaffäre betrifft, würde ich es jederzeit wieder so tun, weil alles im Interesse der Mitglieder war und im Sinne von Recht und Ordnung“, sagte der 51-Jährige. „Ich musste gegen viele Widerstände kämpfen. Es war kompliziert, es war ein harter Weg.“ Wenn man auf Konsens ausgerichtet wäre, hätte man den Weg so nicht gehen müssen, aber das wäre nicht korrekt gewesen, so Vogt. „Ich bedauere nur, dass wir für diese Aufklärung so lange gebraucht haben.“

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Die Bewerbung um die Kandidatur zur Präsidentenwahl am 18. Juli hat Vogt noch nicht abgegeben. „Nein noch nicht. Aber ich habe bis zum 18. April Zeit und werde die Bewerbung rechtzeitig abgeben“, sagte er.

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