An den einzelnen Stationen des Naturerlebnispfades Rheinauenwald wird Kindern spielend Wissen vermittelt und ihr Gespür für die Natur gefördert. Foto: Heitz

Urlaub zu Hause (39): Naturerlebnispfad Rheinauenwald Kehl / Wertvolle Einblicke in die Natur

Kehl - Die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen – dazu lädt der Naturerlebnispfad Rheinauenwald ein. Verschiedene Stationen auf dem knapp vier Kilometer langen Pfad fordern in zwei Sprachen dazu auf, den Gehör-, Seh- und Tastsinn zu erproben.

Stationen vermitteln wertvolles Naturwissen

"Spielen ist Lernen, ohne es zu merken" – so lautet das Leitprinzip auf dem Kehler Naturerlebnispfad. Die pädagogischen Stationen sollen spielend Wissen vermitteln und das Gespür für die Natur bei Kindern fördern. So werden auf Nachfrage Führungen und pädagogische Programme für Schulklassen angeboten, die unter anderem zum Ziel haben, die Schutzwürdigkeit des Auenwaldes zu vermitteln.

Doch auch beim sonntäglichen Familienausflug haben Jung und Alt Spaß daran, im Wald dazuzulernen.

Naturschutz im Wald erleben 

Die idyllische Lage des Pfades mitten im Rheinwald erlaubt es, die Seele baumeln und den Alltag und die Stadt hinter sich zu lassen. An vielen Wasserstellen sind die Rheinarme zugänglich und bieten dadurch im Sommer angenehme Erfrischung. Inmitten des Waldes finden sich aber auch zwei Streuobstwiesen, die seltenen Arten Lebensraum bieten. Der Naturerlebnispfad als Ganzes verdeutlicht die Wichtigkeit des Schutzes der Natur.

Wer den Pfad bewandert, begegnet einer Vielzahl von Bäumen, Pflanzen und Tieren. Von Ahorn und Obstbaum über Springkraut und Bärlauch bis hin zu diversen Vögeln – der Rheinauenwald hat fast alles zu bieten. Der Eisvogel "Alcedo" ist das Maskottchen und führt durch den Pfad. Wer Glück hat, kann ihn sogar in echt in der Nähe der Gewässer entdecken.

Warum nicht selbst aktiv werden? Zu Beginn des Pfades ermöglicht eine Sprunggrube, sich im Weitsprung mit Tieren zu messen. So kann man sehen, wie weit man etwa an das Eichhörnchen herankommt. Auch die anderen Stationen regen Körper und Geist an: Wer wird Meister im Balancieren? Wer kann Bäume anhand ihrer Rinde erkennen? Und wer hat am meisten dazugelernt und wird "Auen-Champion"?

Öffnungszeiten: ganzjährig begehbar  

Kosten: keine  

Parken: Das "Oberländerdenkmal" auf der anderen Seite des Dammes ist Startpunkt. Dort stehen auch Parkplätze zur Verfügung.  

Anfahrt: von Haslach 47 Minuten über B 33 (50 Kilometer)  

Tipp: Auf der Homepage der Stadt Kehl lässt sich unter den "Tourismus", "Sehenswürdigkeiten" ein Flyer über den Pfad herunterladen.  

Informationen im Internet: www.kehl.de

Mehr Freizeittipps online: unter www.lahrer-zeitung.de/lahr/lahr-und-region/urlaub-ganz-nah

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