In unserem Adventskalender befragen wir Menschen aus der Region zu ihren schönsten Weihnachtserinnerungen. Heute: Thomas Gehle, Organisator des Lahrer Weihnachtsmarkts.
Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe sorgt Jahr für Jahr für besinnliche Stunden und – vor allem bei Kindern – für unvergessliche Momente. Heute erzählt uns Thomas Gehle, Organisator vom Lahrer Weihnachtsmarkt, was ihm das Weihnachtsfest bedeutet.
Herr Gehle, Weihnachten in der Kindheit – welche Erinnerungen weckt das bei Ihnen?
Weihnachten, und vor allem Heiligabend, war und ist für mich eine besondere Zeit, ein besonderer Tag. In den Tagen vorher wurde (und wird heute noch) viel gebacken, geschmückt, Weihnachtslieder gehört und Geschenke verpackt.
Was war Ihr schönstes Weihnachtserlebnis?
Ich erinnere mich an ein Weihnachtsfest, es muss 1971 gewesen sein, da gab es an Heiligabend den ersten Schneefall. Ich muss dazu sagen, dass ich gebürtig aus Bocholt (Nordrhein-Westfalen) an der Grenze zu den Niederlanden komme und Schnee auch damals nicht selbstverständlich war. Morgens um 10 Uhr fielen die ersten Flocken und meine Schwester und ich konnten es kaum abwarten, bis der Schnee liegen blieb. Um 15 Uhr ging es in die Weihnachtsmesse und danach gab es Essen und erst dann die langersehnte Bescherung. Als hätte das Christkind, das damals noch die Geschenke brachte, es gewusst – meine Schwester und ich bekamen einen Schlitten, unseren ersten „eigenen“ Schlitten.
Wie werden Sie dieses Jahr Weihnachten feiern?
Besagtes Weihnachtsfest war lange Jahre mein schönstes Weihnachtsfest, bis ich selber Papa wurde und die strahlenden Augen und Freude meiner Tochter Jahr für Jahr an Weihnachten sah! Auch heute noch freue ich mich auf die Weihnachtszeit und noch mehr, wenn es schneit!