In unserem Adventskalender befragen wir Menschen aus der Region zu ihren schönsten Weihnachtserinnerungen. Heute: Jugendgemeinderat der Stadt Lahr, Hadi Sayed-Ahmad.
Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe sorgt Jahr für Jahr für besinnliche Stunden und – vor allem bei Kindern – für unvergessliche Momente.
Heute erzählt uns Hadi Sayed-Ahmad, Jugendgemeinderat der Stadt Lahr, was ihm das Weihnachtsfest bedeutet.
Herr Sayed-Ahmad, Weihnachten in der Kindheit – welche Erinnerungen weckt das bei Ihnen?
Als Muslim feiere ich zwar kein klassisches christliches Weihnachten, jedoch verbinde ich diese Zeit mit vielen schönen Kindheitserinnerungen und Nächstenliebe. Dazu gehörten natürlich Schokolade und kleine Leckereien, wie Vollmilch-Lebkuchen, aber vor allem die gemeinsamen Erlebnisse. Als Kind habe ich im Chor und in der Theater-AG der Eichrodtschule mit großem Interesse bei Konzerten in der Christuskirche in Lahr mitgesungen. Wichteln war immer ein Highlight, und am 6. Dezember durfte der Besuch beim Nikolaus in der Stadt nicht fehlen. An Heiligabend habe ich jedes Jahr die Filme „Kevin – Allein zu Hause“ und „Kevin – Allein in New York“ geschaut – daraus ist über die Jahre eine feste Tradition geworden.
Was war Ihr schönstes Weihnachtserlebnis?
Ein besonders schönes Erlebnis war Weihnachten nach meiner Mandeloperation in der vierten Klasse. Als kleine Belohnung für meine Tapferkeit bekam ich schon vor Weihnachten eine Autorennbahn geschenkt. Dieses Geschenk hat mich lange begleitet und mir viel Freude bereitet.
Wie werden Sie dieses Jahr Weihnachten feiern?
Dieses Jahr war für mich sehr intensiv, mit vielen Terminen, Ereignissen und nur wenigen freien Tagen. Über Weihnachten wird es nun etwas ruhiger. Ich möchte diese Ruhe bewusst nutzen und mir eine Pause gönnen. Dazu gehört für mich, Weihnachtsmärkte besuchen, winterliche Leckereien genießen und natürlich auch dieses Jahr wieder die klassischen Kevin-Filme zu schauen.