In Schuttertal fiebert man dem Jubiläumswochenende der „Lurewiebli“ entgegen. Narrendorf und Zelte stehen bereits.
Rund um die Festhalle und auf dem Grundschulgelände herrscht derzeit reger Betrieb, denn die Narrenzunft Lurewiebli steckt mitten in den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zu ihrem 22-Jährigen, das am kommenden Wochenende gefeiert wird. Seit Monaten wird geplant und organisiert. Nun heißt es „gemeinsam anpacken“, damit das Narrendorf und die Festhalle für das närrische Wochenende vorbereitet sind.
Trotz winterlicher Witterung mit Kälte, Schnee und dadurch erschwerten Bedingungen ließen sich die „Lurewiebli“ beim Aufbauen nicht ausbremsen. Viele Mitglieder beteiligten sich an den Arbeiten, so dass inzwischen das Narrendorf und die Zelte bereits stehen.
Die große Beteiligung der Zunftmitglieder an den Arbeiten wird innerhalb der Narrenzunft als starkes Zeichen der Gemeinschaft gewertet. Das gemeinsame Arbeiten habe erneut gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit funktioniere und wie sehr sich die Mitglieder mit ihrer Zunft identifizieren, teilte Schriftführerin Julia Moosbrugger mit.
Viele Vereine helfen am Wochenende mit
Unterstützung erhält die Narrenzunft am Wochenende auch von zahlreichen örtlichen Vereinen und von privaten Gruppierungen. Am Samstagabend hilft die Trachtenkapelle im Narrendorf mit, am Sonntag unterstützen unter anderem Männergesangverein, Turnverein und Ringerverein.
Ebenso unverzichtbar ist die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr, die bei der Parkplatzeinweisung sowie bei Straßensperrungen unterstützt und damit für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sorgt.
Entlang der Umzugsstrecke in der Talstraße werden zehn Essens- und Getränkestände aufgebaut, die von örtlichen Vereinen und privaten Gruppierungen betrieben werden. Das Angebot reicht von Grillwürsten, Käseknackern und Gyros über Pommes, Flammenkuchen und Suppe bis hin zu Waffeln sowie werden verschiedene Getränke angeboten. Die Einnahmen bleiben bei den Anbietern, jedoch wird eine kleine Standgebühr an die Narrenzunft gezahlt.
68 Gruppen haben sich für den Umzug angemeldet. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt der Vorsitzende Pascal Ehret. Es gebe immer weniger Umzüge dieser Größenordnung. „Das wird einmalig. So etwas hat es in Schuttertal zum letzten mal 2015 zu unserem elfjährigen Bestehen gegeben“, betont Ehret. Die Umzugsteilnehmer kommen aus der ganzen Ortenau, dem Schwarzwald, vom Kaiserstuhl, aus dem Elztal, Freiburg und dem Markgräflerland.
Bald sind alle Arbeiten abgeschlossen und die Schuttertäler Narrenzunft kann mit Stolz auf das bisher Erreichte blicken und sich auf das Jubiläumswochenende freuen.
Die Narrenzunft weist indes darauf hin, dass es aufgrund der Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstag und Sonntag im Ortsteil Schuttertal zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Die L 102 ist am Sonntag von 13 Uhr bis 19 Uhr komplett gesperrt. Eine örtliche Umleitung gibt es nicht.
Das Programm am Wochenende
Samstag: 18 Uhr: Narrengottesdienst in der St. Antonius-Kirche, mitgestaltet von der Band Meilenstein aus Dörlinbach; 19 Uhr Eröffnung des Narrendorfes (Einlass ab 16 Jahren, Eintritt fünf Euro, Hästräger haben freien Eintritt), außerdem Programm in der Festhalle und im Narrendorf Sonntag: 10 Uhr Eröffnung des Narrendorfes; 11 Uhr Zunftmeisterempfang in der Pfarrscheune; 12.30 Uhr Umzugsaufstellung in der Hansjakobstraße und Obertal; 13.30 Uhr Beginn des Jubiläumsumzugs, anschließend buntes Treiben im Narrendorf und im Ortskern (Eintritt vier Euro)