Mit seinen 29 Jahren ist von Berg eines der jüngsten neugewählten Kreistagsmitglieder. Im Kurzinterview berichtet er, warum er für die AfD kandidiert und wie es ihn in die Politik verschlug.
Warum von Berg für die AfD kandidiert hat, wie es ihn in die Politik verschlug, und wer seine politischen Vorbilder sind, erzählt er im Kurz-Interview.
Was hat Sie bewogen, für den Kreistag zu kandidieren?
Einerseits die Zustände durch die aktuelle Regierung. Man muss mit viel Vernunft vieles anders machen. Andererseits war ich bei den Bauernprotesten ganz vorne mit dabei – sowohl bei der Planung und auch bei der Umsetzung. Dort sagte man mir dann: „Lukas, du bist vernünftig, gehe in die Politik!“ Für die AfD trete ich an, weil sie für mich aktuell die einzige konservative Partei ist, die versucht, etwas für den deutschen Mittelstand zu tun. Ich bin weder rechts noch links. Politisch siedle ich mich in der Mitte an.
Wofür wollen Sie sich im Kreistag stark machen?
Für den Umweltschutz: Lieber pflastere ich jeden Kreisverkehr mit Fotovoltaik zu, als das ich landwirtschaftliche Fläche dafür nutzen würde. Außerdem für den Mittelstand, und dafür, dass das Projekt „Talgangbahn“ in einem vernünftigen Rahmen bleibt, wenn es um die Kosten und den Nutzen geht.
Was sind Ihre Hobbys, Beruf, Alter, Wohnort und Ihr Familienstand?
Meine Hobbys sind das Wandern, Motorrad- und Radfahren. Außerdem baue ich gerade zwei alte VW-Busse auf. Ich bin Land- und Forstwirt, 29 Jahre alt, ledig, und ich habe einen Sohn. Ich lebe in Albstadt-Ebingen.
Wer ist Ihr politisches Vorbild. Und wer Ihr Negativ-Beispiel?
Meine politischen Vorbilder sind die Altkanzler Helmut Schmidt und Helmut Kohl. Die aktuelle Ampel-Regierung ist mein Negativ-Beispiel. Allerdings geht es schon seit mindestens 20 Jahren mit Deutschland bergab.