Das siegreiche Riesenslalom-Team des schwäbischen Skiverbandes mit Lukas Krauss, Emma Aicher, Jana Fritz und Anton Grammel (von rechts). Foto: Mathias Kraus

Das Quartett des Schwäbischen Skiverbandes setzt sich im Parallel-Riesenslalom durch. Der 19-Jährige hat allerdings bei der DM der Herren im Spezialslalom Pech.

Das alpine Skifahrer-Talent Lukas Krauss (SSC Schwenningen) hat in der Axamer Lixum bei Innsbruck mit dem Team des Schwäbischen Skiverbands die deutsche Meisterschaft im Parallel-Riesenslalom gewonnen.

Insgesamt 19 Mannschaften, bestehend jeweils aus zwei Damen und zwei Herren, gingen für Ihre Ski-Landesverbände an den Start. Das Team des Schwäbischen Skiverbands bestand aus Emma Aicher (Mahlstetten), Jana Fritz (Reutlingen), Anton Grammel (Kressbronn) und Lukas Krauss vom SSC Schwenningen.

Der Rennverlauf

Entsprechend der FIS-Rangliste wurden die Mannschaften gesetzt und fuhren Runde um Runde jeweils vier Parallel-Läufe. Das Team mit mehr siegreichen Läufen kam jeweils eine Runde weiter.

Das SSV-Team erreichte schließlich das Finale gegen das bayerische Team Oberland. Der Schwäbische Skiverband führte mit 2:1, bevor Lukas Krauss das letzte Duell gegen Marinus Sennhofer bestritt. Über fast die gesamte Strecke waren beide Talente Tor für Tor praktisch gleichauf, bis Lukas Krauss am drittletzten Tor hängenblieb.

Das Finale

Somit stand es im Finale um die German Team Trophy 2:2. Die Jury musste die individuellen Laufzeiten auswerten.

Und hier waren die Rennläufer des Schwäbischen Skiverbandes über eine Sekunde schneller als das Oberland.

Die DM der Herren im Spezialslalom

Am folgenden Tag ermittelten die Herren noch den deutschen Meister im Spezialslalom. Linus Straßer wurde seiner klaren Favoritenrolle gerecht und gewann. Lukas Krauss schied bereits im ersten Lauf aus Der abschließende geplante Riesenslalom musste nach wenigen Läufern wegen starken Nebels abgesagt werden und wird nun am Wochenende nach Ostern mit der deutschen Meisterschaft im Super-G nachgeholt.