Nicht nach Wunsch ist es dem Luftpistolen-Bundesligisten ESV Weil am dritten Wettkampf-Wochenende gelaufen.
Beim Doppelwettkampf am Wochenende unterlagen die Weiler dem südbadischen Konkurrenten SV Waldkirch mit 3:2. Das Duell am Sonntag gegen den SV Hubertus Hitzhofen-Oberzell gewann der amtierende Deutsche Meister klar mit 4:1.
Erfolg und Misserfolg am Samstag hingen an einem seidenen Faden. Patrick Meyer an Position drei wuchs in seinem Wettkampf über sich hinaus und verlor ihn dennoch mit 380:382 Ringen gegen den Waldkircher Baamann. „Das ist bitter. Patrick hat noch nie zuvor solch ein Ergebnis geschossen“, informierte ESV-Trainerin Helga Kopp.
Doch nicht genug der Rückschläge. Enrico Schaich, eine Bank an Position drei, musste wegen einer Grippeerkrankung passen. Dann wird’s natürlich eng, wenn zudem auch die Ukrainer fehlen.
Eine Verstärkung für den ESV Weil ist sicherlich der Schweizer Cedric Grisoni. An beiden Wettkämpfen erreichte er in seinem Duell 379 Ringe. Das reichte gegen Waldkirch aber nicht zum Erfolg, weil sein Kontrahent Kinding an Position zwei 381 Ringe schoss. Während Weils Spitzenmann Michael Schwald nichts anbrennen ließ, holte der Franzose Sylvain Garconnot in Weiler Diensten mit seinem klaren Erfolg den zweiten Weiler Punkt. Unter ihren Möglichkeiten an Position vier blieb Nathalie Schelken bei ihrer Niederlage.
Noch schwächer als am Samstag schoss Schelken mit 358 Ringen am Sonntag. Auch dieses Duell verlor sie.
Herausragend beim ESV Weil war einmal mehr Michael Schwald, der in seinem Duell gegen Hitzhofen-Oberzell sich gegenüber dem Samstag auf 385 Ringe steigerte. Patrick Meyer reichten 372 Ringe zum Sieg. Und Sylvain Garconnot erfüllte die Erwartungen mit dem zweiten ungefährdeten Erfolghundertprozentig.
SV Waldkirch – ESV Weil 3:2. – Einzelduelle: Grgic – Schwald 376:383; Kinding – Grisoni 381:379; Baamann – Meyer 382:380; Holderried – Schelken 368:363; Gmeinder – Garconnot 368:373.
ESV Weil – SV Hubertus Hizhofen-Oberzell 4:1. – Einzelduelle: Schwald – P. Fröhlich 385:373; Grisoni – Kral 379:374; Meyer – A. Fröhlich 372:370; Schelken – Negler 358:378; Garconnot – Ocker 376:365.